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es auch nur ein Mantel*), ach „armes Kind, die Welt ist ja sokalt". etc.
Ich greife hin und her durch die Saiten, und kann keinen ver-nünftigen Akkord herausfinden. Ich brauche Briefe, mein Guter,die möchten für mich Texte zum Denken werden, wie, ich weißnicht welch ein magerer Hund, ich weiß welch ein erbärmliches Buchbetitelte. Gelesen, geschrieben, gedacht, gehört, gesehen, erfahren,gelebt — habe 'ich auch seit der letzten Zeit gar nichts, wo zumHenker sollte ich auch etwas Neues hernehmen an Euch zu schrei-ben! — Ich stehe vor Euch da, wie eine Geige, die sechs Wochenim Regen gehangen hat. Also auch gut, das sehet nun Ihr vonmir, und das ist mein Brief.
Ich wäre also gierig, etwas von Berlin zu vernehmen! —Was wird gedruckt und nicht gedruckt, was machen unsere Lieben,unsere Leute, und selbst das Wundermännchen? Nicht auch vondem Könige der jetzigen Welt dringet das leiseste Gerücht bis zumir, von Kotzebuc! Bei Gott, ich habe nun Fichte verstehen lernen,und der Mann ist groß; ein ganzes Geschlecht repräsentirt er, undstehet an dessen Spitze, und ist ihm herrlich geworden wie ein Pfle-ger zugleich und ein Hirte und ein Bollwerk, auf daß dies Geschlechtin seiner Selbstheit beharre, das heißt dabei bleibe, bei nichts, undwohl getrennt seien diese und jene, — und auch diese das Genügehaben, — sehet selbst seine Fruchtbarkeit! — Wahrlich, wahrlich,Weisheit, Nothwendigkeit, Tmluwr-vx/k, ich bete dich in ihm an, wiein deiner Welt allen Theilen, wo nur immer ich sie begreife, aberihm ist ein großes, ein herrliches Loos gefallen. Der sKotzebuejkönnte mich zu dem heiligsten hohen Liede begeistern, wenn nur ichin diesem Winter singen könnte! Die Hieroglyphe der Nachtigall,die ist so hübsch! — ich nenne jetzt alles Hieroglyphe! Ihr müßtEuch darin finden — es ist nicht anders. Lebet wohl.
A d e l b e r t.
r. r. n. «.
Grüßet mir meinen Berlin und Euren Hamburg. Saget mir
l.
-) Br. 15.