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schreibe, weil es die Zeit mir ist, sind mit an ihn, — betet und
wachet, denn es ist eine Zeit der Trübsal? kommen. O hätt' ich
itzt den gottseligen Jakob Böhme! —
Erlebe ich ein Ende dieser Störungen, so mir Jahre meinesLebens rauben können, dann sprech' ich vielleicht wohl das Freiheits-wort aus, und gehöre eine Zeit ganz Euren Umarmungen an, undwir fügen einen Rath, und holen tief Athem. — Barnhagen magmir immerhin sagen, ob offen oder besetzt ist die Stelle bei Fanny.—
In dem Aerger Deines letzten lieben Briefes habe ich abermalsan Heimännchen geschrieben. Ich schreibe viel an ihn, und so gutich es kann. Er soll itzt auf seinen Füßen stehen lernen, itzt odernie, — sendet er Dir diesen letzten Brief zu, beantworte Du mir
ihn. Ist ihm die Seele von reiner guter Butter nur, und kann sie
selbst in diesem herben Winter nicht zu Kryftallen gefrieren nacheigenthümlichen Formen: mögen die Ohren ihm gegellt haben —mir ist dennoch Gewinn, gesagt zu haben, was gesagt ich habe.
Aber zu Lafoye zurück, ihr mögt Euch einen Abschreiber be-dingen, und was gut ist für ihn aus allen diesen Papieren sammelnund an ihn schicken, klein geschrieben auf feinem Papier; daß wirseit so langer Zeit nichts von dem Jungen vernehmen! Wiederholtes ihm von mir — du sollst schreiben.
Der Winter ist nun kommen, in seiner Zerstörungen ganzerPracht, ich möchte auch mich fürchten vor der funkelnden mit allenihren weißen Schneen angethanen Erde. — Wir aber stehen hierwie in Winterquartieren vor dem Feinde, noch sind große Truppen-bewegungen, und wir erwarten Verstärkung. — Ich bin Komman-dant in Merlitz bei Grebenau, welches nicht lange dauern möchte;es soll in das Städtchen das ganze Bataillon eingepreßt werden,um den Ankömmlingen und vorüber nach dem nahen FuldaischenZiehenden den Platz zu räumen, — wir gießen Kugeln und harrender Entscheidung, — ich glaube und zweifle an nichts, aber mirkommt keine Zeitung zu Gesichte, nicht einmal eine von 1803, undich höre in meiner Einsamkeit nichts, als das Anrufen der Schild-wacht vor meiner Thür und fernher durch die Nacht das Rauschendes Masters auf dem Rade der Mühle. Uebrigens sind wir in ein