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ausgenommen hat, und das Lied „Katzennatur", mit dem Agrippinaden Andolosia einschläfert, als sie ihm den Seckel zu rauben gedenkt.Daß der Dichter 1810 den Gedanken an die Vollendung des Ganzennoch nicht aufgegeben hatte, erhellt unter andern aus einem BriefeUhland's vom 28. Dezember 1810, worin ihn dieser um Beiträgezu einem Musenalmanach für I. Kerner ersucht: „etwa Einiges ausIhrem trefflichen Fortunat; denn aus dem Eindrücke, der mir ge-blieben, weiß ich, daß schon die Fragmente dieses Gedichtes sich le-bendig genug aussprechen."
Aus der Ruhe, welche ihm diese Beschäftigung wieder gegeben,wurde er durch die Kriegserklärung Napoleon's an Preußen aufge-stört. Wohl hatte er sich schon im Jahre vorher mit dem Gedankenvertraut zu machen gesucht, seinen eigenen Landsleuten als Feindgegenüber zu stehen; jetzt aber drohete ihm Schlimmeres. Im Be-griff den Krieg zu eröffnen erließ Napoleon am 7. Oktober vonBamberg aus ein Dekret, wornach jeder Franzose, der in den Reihende» Feindes diente, im Falle der Gefangennehmung vor ein Kriegs-gericht gestellt und binnen vierundzwanzig Stunden erschossen werdensollte. Chamisso war durch dieses Dekret dem schmachvollsten Todeausgesetzt und seine Brüder und Freunde waren um ihn in tödtlicherAngst, ja auch seine Familie schien gefährdet. Erst in den letztenTagen des Oktober, zu einer Zeit, wo er sich körperlich sehr unwohlfühlte, scheint er (durch einen Brief seines Bruders Hippolyt) Kundevon der ihm drohenden Gefahr erhalten zu haben. Er wollte zurBeruhigung der Seinigen wenigstens daS in den Umständen Mög-liche versuchen. Er wendete sich daher an den Kommandanten desRegiments Prinz Oranien (diesen Namen führte sein Regiment seitdem März 1806), und dieser ertheilte ihm am 3. November denBescheid: „da er bereits im Juni um seinen Abschied eingekommensei, derselbe aber vom Könige abgeschlagen worden, so sei es jetztunmöglich, von Neuem darum einzukommen, so daß es ihm nichtzur Last gelegt werden könne, wenn er auf das kaiserliche Dekret denDienst nicht verlasse und nicht nach Frankreich zurückkehre. Manzweifele daher nicht, daß auch der Familie des Lieutenants von Cha-misso, welche sich in Frankreich aufhalte, keine nachtheiligen Folgen