Druckschrift 
4 (1864)
Entstehung
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304
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anzutreffen, dies ist: Das Gesetz von Huahine hier, gedrucktzu Huahine 1826, 36 Seiten, 8. Noch ist kein heimisches Gesetz-buch von der Presse von Honolulu hervorgegangen. Noch hat zuHawaii unter der Einwirkung der Missionare kein Fortschritt derArt die Segnungen des Evangelii bezeichnet.

Wenn man die Zustände dieses Volkes, das auf seinen mecr-umspülten sonnigen Wohnsitzen mit frischer Freudigkeit der Lust lebteund dem Augenblick, mit den künstlichen Wundern unserer Gesittungvergleicht, wird man nicht erwarten, daß solche zu besprechen, seineSprache ausreichen werde. Dinge und Begriffe waren ihm gleichfremd und unerhört: unsere winterliche Natur, das Eisen, die unsstöhnenden Thiere, mit denen wir der kargen Erde unsere Nahrungabkümmern; die Stadt mit ihren Bauten, Straßen, Brücke»; dasGeld, die Schrift, die Buchdruckerei; die Theilung der Gewerbe;

unsere Wissenschaft, unsere grübelnde Philosophie-wird von

allem Fremden nicht auch mit fremden Worten geredet werden müs-sen? Aber die kindliche Sprache fügt sich mit unerwarteter Schmieg-samkeit und von dem Allen spricht man mit dem Hawaiier mit sei-nen eignen Worten.

Es liegt uns ob, von dieser Sprache, deren Vcrständniß wiruns eröffnet haben, ein gedrängtes möglichst anschauliches Bild zuentwerfen.

Es folgt nun in 122 §§. der Versuch einer hawaiische» Grammatik i amSchluß heißt cs:

Es kann Niemand die Mangelhaftigkeit des gegenwärtigen Ver-suches deutlicher erkennen, als ich selbst, und dennoch nehme ich kei-nen Anstand, ihn der Oeffentlichkeit zu übergeben. Diese Arbeit,so unreif ich sie weiß, wird dem Gelehrten, in dessen Forschungs-kreis der besprochene Gegenstand liegt, die nicht geringe Mühe, diesie mich gekostet hat, ersparen, und falls er billig denkt, wird ermir noch Dank wissen, wenn er mich längst auf dem betretenenWege überholt haben wird.