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diesen nahm ein bejahrtes Weib (die Hausmutter?) den HinterenSitz ein und schien eine gewichtige Stimme in den Angelegenheitender Männer zu haben. Die Autorität keines Einzelnen schien sichweiter als über sein eigenes Boot zu erstrecken.
Die Weiber tragen einen mit freihängenden Baststreifen besetztenGürtel, welcher dem Männerkleide von Radack ähnlich ist; dieMänner an dessen Statt nur ein durch Schnüre befestigtes Bündelvon Cocosblättchen. Nur wenige hatten eine ärmliche Schulterbe-deckung. Diese besteht in einer groben, aus zwei Stücken von einemCocosblatt geflochtenen Matte. Ein Theil der Mittelrippe, der dieBlättchen trägt, bildet den unteren Saum dieses korbähnlichenMantels. Zuweilen sind gebleichte Pandanusblätter der Zierlichkeitwegen eingeflochten. Wenige trugen einen Kopfputz von schwarzenFedern.
Sie drängten sich gesprächig und zutraulich an das Schiff,keiner aber unterfing sich, unfern Einladungen, auf dasselbe zu steigen,Folge zu leisten. Sie hatten gegen unsere Waaren, nach denen siesich begierig zeigten und die sie mit einer Art Verehrung empfingen,nur wenig zu vertauschen; einige Cocosnüsse, mehrstens unreife, denDurst zu löschen, zufällig mitgenommene Geräthschaften und ihreWaffen. Diese sind lange Spieße von Cocosholz, an deren Fußeine Handhabe von anderem Holze mit Schnüren von Cocosbast be-festigt ist und deren Spitze entweder erweitert und zweischneidig,oder einfach und lang zugespitzt ist. Sie weigerten sich erst, dieseWaffen zu veräußern, und entschlossen sich nur dazu gegen langeNägel oder wollene scharlachene Gürtel. Wir erhandelten von ihnenetliche Fischangeln, die, aus zwei Stücken ächter Perlemutter zusam-mengesetzt und auf das zierlichste gearbeitet, denen der Sandwich-Inseln vollkommen gleich waren.
Die Boote sind aus mehreren, mittels Schnüren von Cocosbastwohl an einander gefügten Holzstücken gearbeitet. Beide Enden sindüber dem Wasser abgerundet und unter dem Wasser mit einem vor-springenden Sporen versehen. Sie haben einen Ausleger und dieWaffen liegen auf demselben verwahrt.