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4 (1864)
Entstehung
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Die Penrhyn-Znseln.*)

Die hohen, vollen Wälder, welche die Cocospalme auf denPenrhyn-Jnseln bildet, täuschten uns von fern mit dem Anscheinerhöheter Ufer. Rauch verkündete die Gegenwart des Menschen.Bald, als wir uns dem Tande genähert, umringten uns zahlreicheBoote, und ein friedliches Volk begehrte mit uns zu verkehren.

Die Insulaner sind stark und wohl gebaut, beleibter als dieBewohner der Oster-Insel und von derselben Farbe als sie. Siesind nicht tatuirt, dagegen haben Viele quer in die Haut des Leibesund der Arme eingerissene Furchen, Striemen, die bei Einem nochfrisch und blutend schienen. Es fehlen ihnen öfters die Vorderzähne.Aeltere Leute werden feist und haben dicke Bäuche. Wir bemerktenverschiedene Greise, die den Nagel des Daumes wachsen gelassen, einredendes Ehrenzeichen ihres vornehmen Müßigganges. Bei Einemhatte dieser einwärts gebogene Nagel eine Länge von 2 bis 3 Zollerreicht.

Wir zählten gegen 36 Boote. In jedem waren 7 bis 13 Män-ner, welche zu Einer Familie zu gehören schienen. Ein Greis (derHausvater?) stand in der Mitte und führte das Wort. Er hatte,anscheinlich als Friedenszeichen, das Ende eines Cocosblattes um denHals gebunden. Weiber befanden sich nur in drei Booten. In

*) ok Oovsrnor?tuUjp. Lveonä eäitinn, I^onäon 1790. p. 233.

>Vatts narrativi; ok ttie rvturn ok t1lv laäzk konrbyn (Oap. Lsvirr)

;>. 254. und x. 33. lakls 7. p. 39.