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4 (1864)
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Herr Wilson gewährt uns einen Blick über die Natur derPelew-Inseln und deren Erzeugnisse. Eap, das andere westlichehohe Land der Carolinen, erscheint uns, obgleich ohne hohe Gipfel,als der Sitz vulkanischer Kräfte. Die Erdbeben sind häufig undstark, es werden sogar die leicht gebauten Häuser der Eingeborenendavon umgestürzt. Die Korallenriffe von Mogemug und Ulea wer-den, wenn auf Eap die Erde bebt, erschüttert, jedoch mit mindererGewalt. Kadu hat dasselbe von Feis nicht erfahren. Nach seinerBemerkung sind auf Eap die Nächte bei gleich warmen Tagen vielkühler als auf Ulea. Eap bringt Schleifsteine hervor, welche dieöstlicheren nieder» Inseln von daher beziehen. Sie sind ein freund-licheres Geschenk der Natur als das Silber, welches Cantova die-ser Insel auf Zeugniß des dort gebornen Cayal zuschreibt. Kaduerklärt uns diese Sage. Ein weißer Stein wird in den Bergenvon Eap gefunden, worauf die Häuptlinge ein ausschließliches Rechthaben. Ihre Ehrensitze sind davon gemacht. Ein Block bildet denSitz, ein anderer die Rücklehne; Kadu hat diesen Stein gesehen,es ist nicht Silber, nicht Metall. Ein gelber Stein hat auf Pelli(die Pelew-Jnseln) gleiche Würde. Man erinnere sich aus Wilsondes als Kriegstrophäe entführten Sitzes eines Häuptlings. EinTöpferthon wird auf Eap wie auf Pelli benutzt, es werden läng-liche Gefäße daraus gebrannt. Die Kunst kann auf den niedernInseln ohne das Material nicht bestehen.

Die verschiedenen nutzbaren Palmen der Philippinen (?almabrava, Ualma äs Osdollo ueZro), die unter den Gewächsen derPelew-Znseln angeführt werden, lassen uns den Reichthum ihrerFlora ermessen. Eap genießt mit Pelew die Vorrechte eines hohenLandes; wir finden unter den Erzeugnissen von Eap die Arecapalme(Li-oca. 6atoo!m), den Bambus, drei in den Bergen wachsendeBaumartcn, aus deren Holz man Boote baut, wozu auf den niedernInseln nur der Brodfruchtbaum gebraucht wird; die ^leuritss tri-loba, den Würznelkenbaum (Oar/opbxllus nrowatica), der nicht blosnicht geachtet, sondern noch verachtet wird und nebst zwei andernBäumen, die nutzlos und bittern Geschmackes sind, der Schlechtigkeitund Häßlichkeit zur Vergleichung dient; den Orangenbaum, das