Die Carolinen-Jnselrr.
Der scharfsinnige Pedro Fernande; de Quiros 1605wollte südwärts nach der Mutter so vieler Inseln forschen (ou äs-mauäu äs I» maärs äs tuntas Islas), die man schon damals imgroßen Ocean entdeckt hatte. Wir haben diese Mutter in dem Kon-tinent erkannt, in dessen Osten man sie antrifft, wie man die See-vögel über dem Winde der Klippen antrifft, die ihr Mutterland sindund zu welchen sie Abends mit der sinkenden Sonne nach ihrenNestern zurückkehren.
Dieses Bild, welches besonders treffend auf die Inseln der erstenProvinz paßt, hat sich uns wieder aufgedrungen, als wir von demöstlichen entfernten Radack auf die westlicheren Carolinen, von demsich verlierenden Kinde zu den Kindern im Schooße der Mutterzurückgekehrt. Uns empfängt eine reichere Natur, und dasselbe Volkist bei gleicher Lieblichkeit gebildeter.
Der Meerstrich, den die Carolinen einnehmen, ist heftigenStürmen unterworfen, die meist den Wechsel der Monsoons bezeich-nen. Diese Orkane, welche die Spanier auf den Philippinen- undMarianen-Inseln mit dem tagalischen Wort nennen, ver-
wüsten zuweilen auf den niedern Inseln alle Früchte, so daß dieMenschen eine Zeit lang sich von dem Fischfang allein zu ernährengezwungen sind. Sie befährden die Inseln selbst, gegen die sie dasMeer empören. Kadu hat auf Mogemug einen Orkan erlebt, wäh-rend dem das Meer eine zwar unbewohnte, jedoch mit Cocospalmenund Brodfruchtbäumen bewachsene Insel wegspülte.