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aus der Schaale einer größeren einschaaligen Muschel geschliffen,angetroffen.
Die Jrus oder Häuptlinge zeichnen sich oft durch höheren Wuchsaus, nie durch unförmliche Dicke des Körpers.'*) Die Tatuirungverbreitet sich meist bei ihnen über Theile des Körpers, dis beimgemeinen Mann verschont bleiben, die Seiten, die Lenden, den Halöoder die Arme. —
Die Häuser der Radacker bestehen blos in einem von vier nie-der» -Pfosten frei getragenen Dache, das mit eineni Hängeboden ver-sehen ist. Mau kann unter demselben nur sitzen. Mau klettert durcheine viereckige Oeffnung in den obern Raum, worin die kleine Habeverwahrt wird. Man schläft auf diesem Boden oder unten in der-offenen Halle, und etliche zeltförmige offne Hutten umher dienen zuabgesonderten Schlafgemächern. Die Dächer sind von Cocos- oderPandanusblättern, der Estrich ist eine Streu von feinen am Strandeaufgelesenen Korallen und Muscheltrümmern. Eine bloße grobeMatte dient zum Bett, und ein Holzstamm zum Kopfkissen.
Wir hielten anfangs nicht diese Häuser, die wir auch oft ver-lassen fanden, für die stetigen Ansiedelungen der Menschen. DieSchiffer ziehen auf ihren kunstreichen Booten**) mit Habe undFamilie bald auf die eine, bald auf die andere Insel, und so ver-sammelte sich, als wir erst mit ihnen befreundet waren, immer dergrößte Theil der Bevölkerung einer Gruppe in unserer Nähe.
Der wildwachsende Pandanus scheint ein gemeinschaftliches Gutzu sein. Ein Bündel Blätter dieses Baumes (Zeichen des Eigen-thumS) an den Ast gebunden, woran eine Frucht reift, sichert dem,der sie entdeckt hat, ein Recht darauf. Wir haben oft und beson-ders auf den ärmlichem nördlichem Gruppen diese Frucht, die fastalleinige Nahrung der Radacker, ganz unreif verzehren sehen. Die
1 Der Häuptling der Gruppe Ligiep soll hierin eine Ausnahme mache»und ein ausnehmend feister Mann sein.
Der Verfasser dieser Aufsätze überläßt Besiegteren^ diese Fahrzeuge, dieim Wesentlichen mit den oft erwähnten ProaS der Marianen-Jnseln Überein-kommen, kunstgerecht zu beschreiben.