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4 (1864)
Entstehung
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Auf dem Trümmerdamm, der die Inseln nach außen umsäumt,wachsen zuerst Leaovola Xüni^ii und 1°ournelortm svrieea; dieseschirmenden Gesträuche erheben sich allmälig und bieten nach außendem Winde mit gedrängt verschlungenem Gezweigs eine abschüssigeFläche dar, unter deren Schutz sich der Wald oder das Gesträuchdes Innern erhebt. Der Pandanus und mit ihm, wo der Humusreicher ist, eine Ccrbera machen den Hauptbestandtheil der Vege-tation aus. Onvttaräa sxseiosn, Llorinän oitritolia, l'erminaliamolnMknsis sind auf allen Inseln gemein; blsrimucliu scmom fehltauf den reichern selten, llalaxbMum iuopbxlium, voäonou viseosa,Ooräia sebestkim n. s. w. kommen einzeln vor. Ans den nördlichemdürftigem Gruppen wachsen I-z-tbrum kempliis und Luriarm mari-tima am Strande des Innern Meeres auf dürrem Sande. Siefehlen auf Kaben und Aur. Das Ufer des innern Meeres alleinist wirthbar für den Menschen, und er baut da seine Hütten unterden Cocosbäumcn, die er gepflanzt hat.

Die Flora dieser Insel ist dürftig; wir haben auf der KetteRadack nur 59 Pflanzenarten gefunden, die, welche nur angebautVorkommen, sieben an der Zahl, mit eingerechnet. Drei und zwan-zig von dieser Zahl, worunter fünf kultivirte, hatten wir bereitsauf O-Wahu angetroffen, und zwölf, den Cocosbaum mit eingerechnet,auf der Insel Romanzoff, wo überhaupt nur neunzehn Arten gesammeltwurden. Wir fanden gegen zwanzig derselben auf Guajan wieder.Wir bemerken, daß weder Orangen noch Kohlpalmen, Erzeugnisse,die man auf zweifelhafte Anzeichen den Mulgraves-Jnseln zugeschriebenhat, auf der Kette Radack, so weit wir sie kennen gelernt, Vor-kommen.*)

Wir sind nicht-der Meinung, daß die Flora von Radack aufdie oben angeführte Pflanzenzahl beschränkt sei. Wir glauben viel-mehr, daß selbst auf den Gruppen, die wir besucht und auf welchenwir nicht alle Inseln durchforschen konnten, etliche Urten unserer

N90. p. 2i8. die Reise von dem Scarborough, Kapt. Marsh'nll.