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4 (1864)
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zwei und eine halbe Million Seelen*). Das Empfangen der Taufebezeichnet in der Regel die Unterthänigkeit. In dieser Zahl sindnicht einbegriffen zweitausend Familien der unbekehrten IndianerTinguianes der Provinz de Mocos im Norden von Luyon, gegentausend Familien der unbekehrten Indianer Ngorrotes**) im Ge-birge derselben Provinz, zwölfhundert Familien der Negritos dessel-ben Gebirgs und endlich über neunhundert Familien der unbekehrtenIndianer der Provinz Calamianes, welche alle in verschiedenenMaaren und namentlich die Negritos in Jungfern-Wachs Tributbezahlen. Die Bevölkerung von Manila wird, mit Ausschluß derKlerisei, der Besatzung, der angesiedelten Spanier und Europäer undder Chinesen, vier- bis sechstausend an der Zahl, auf neuntausendSeelen gerechnet.

Manila scheint mit seinem Hafen Cavite die einzige namhafteSpanierstadt auf den Philippinen-Jnseln zu sein. In den Provin-zen erheben sich nur die prachtvollen Bauten und Tempel der Kle-risei zwischen den reinlichen und leichten Hütten der Eingeborenen,die wie zur Zeit Pigafetta's auf Pfählen erhöht, aus Bambus-rohr und Rotang geflochten und mit Nipablattern gedeckt, zierlichenVogelbauern zu vergleichen sind. Das Feuer verzehrt oft solcheDörfer leicht und schnell wie das kahle Gras der Savannen, undsie erstehen nach wenigen Tagen verjüngt aus ihrer Asche empor.

Die Spanier in Manila bewohnen vorzüglich die eigentlichebefestigte Stadt am linken Ufer des Flusses. Die Vorstädte derChinesen mit Kaufläden und Buden und die der Tagalen von schö-nen Gärten umringt, breiten sich am rechten Ufer aus; die Straßen

*> Die gewöhnliche Weise der Volkszählung geschieht durch Tribut, welchervon jeder Familie erhoben wird. Tribut oder Familie werden iin Durchschnittzu fünf Seelen gerechnet. In derselben Tabelle wird angegeben, daß die Volks-zahl sich seit dem Jahre 1731 um beiläufig eine Million und sieben tausendSeelen vermehrt habe.

"> Die Gesichtsbildung dieser AgorroteS de AlocoS und ihre hellere Farbezeigen, daß sie sich mit den Gefährten des Limahon vermischt haben, die zu ihrenBergen flüchteten, als Inan de Salcedo die Chinesen in Pangasinon be-lagerte.