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Berg rauchte noch eine lange Zeit hinfort. Es haben seither nochAusbrüche statt gefunden, jedoch mit abnehmender Gewalt.
Die schönen Wälder, die in üppiger Grüne die Berge und einenTheil des Landes bekleiden, breiten sich bis zu dem Meere aus, indas Rhizophoren und andere Bäume noch hinabsteigen. Wir habendiese Wälder zu flüchtig auf gebahnten Wegen berührt, sind in die-selben nicht tief genug eingedrungen, um sie gehörig schildern zukönnen. Die Feigenbäume scheinen uns darin vorzuherrschen. EtlicheArten stützen sich als mächtige Bäume auf ein seltsames Netz vonStämmen und Luftwurzeln, welches die Felsen umklammert und sichüber sie ausbreitet. Andere erheben sich schlankstämmig zu einererstaunlichen Höhe, und man sieht am untern Stamm von Bäumen,deren Krone sich über das Laubdach des Waldes verliert, die räth-selhafte Frucht herauöbrcchen. Andere Arten bleiben strauchartig undandere ranken. Wir haben in den Wäldern die schöne Form derAkazicn-Bäume mit vielfach gefiederten Blättern vermißt. Die zahl-reichen Gattungen der Schotengewächse nehmen sonst hier alle er-denkliche Formen an. Die Farrenkräuter und besonders die baum-artigen, die Lianen, die Orchideen, die Pflanzenformen, die in Bra-silien luftig getragene Gärten auf den Wipfeln der Bäume bilden,scheinen sehr zurückzutreten, oder, wie Cactus und die Bromeliaceen,ganz zu fehlen. Die Natur trägt einen andern ruhigern Charakter.Die Palmenarten sind zahlreicher wie in San Catharina. Mehrerederselben sind unscheinbar, der schlanke uiederliegende Rotang istwohl von allen die wunderbarste. Unter den Aroideen ist der Uo-tbos ooauäsus, der mit grasähnlichen, in der Mitte verengten, zwei-zeiligen Blättern an den Baumstämmen hinankriecht, eine auffallendePflanzenform.
In den Gründen und an den Ufern der Bäche wächst das zier-liche Bambusrohr*), ^dessen schlanke Halme, in dicht gedrängten
*) Der Halm des Bambus schießt in einer einzigen Regenzeit zu der völ-ligen Höhe, die er erreichen kann, und verholzt nur in den folgenden Jahren undtreibt Seitenzweige ohne zu wachsen. Der junge Sprössling ist wie der desSpargels genießbar. Etliche der von Loureiro beschriebenen Arten sind hiereinheimisch, wir haben die BLüthe von keiner gesehen.