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4 (1864)
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brüchen das ausgeworfene Wasser sich ergossen hat. Wir versuchtenin mehrere der sich darbietenden Schluchten hinabzusteigen und muß-ten von unstrm Vorhaben abstehen, nachdem wir ohngefähr zweiDrittheile der Tiefe erreicht hatten. Wir waren in Taal nicht mitden Seilen versehen worden, die wir begehrt hatten und vermögederer wir vielleicht die senkrechte Wand von etlichen Faden Höhe,die sich zuerst darbot, hinabgekommen wären, ohne darum bis aufden Grund gelangen zu können, denn der Absturz wurde nach derTiefe zu immer jäher. Wir fanden in dieser Gegend den Bodenmit kristallisirten Salzen überzogen*). Die Zeit erlaubte uns nicht,mehrere Hügel zu besuchen. Die andern Krater sind am Fuße desHauptkraters.

Der furchtbarste Ausbruch des Vulkan de Taal war im Jahre1754. Dessen Hergang wird im 12. Kapitel des 13. Theils derGeschichte von Fr. Juan de la Concepcion ausführlich erzählt. DerBerg ruhete zur Zeit von früheren Ausbrüchen (der letzte hatte imJahre 1716 statt gefunden) und es wurde Schwefel aus dem an-scheinlich erloschenen Krater gewonnen. Er begann im Anfang Augustaufs neue zu rauchen, am 7. wurden Flamnien gesehen und die Erdebebte. Der Schrecken nahm vom 3. November bis zum 12. Dezem-ber zu; Asche, Sand, Schlamm, Feuer und Wasser wurden ausge-worfen. Finsterniß, Orkane, Blitz und Donner, unterirdische Getöseund lang anhaltende heftige Erderschütterungen wiederholten sich infurchtbarer Abwechselung. Taal, damals am Ufer der Laguna ge-legen, und mehrere Ortschaften wurden gänzlich verschüttet und zer-stört. Der Vulkan hatte zu solchen Ausbrüchen den Mund zu klein;der ward sehr dabei erweitert und es eröffnete sich ein zweiter, ausdem gleichfalls Schlamm und Brand auSgespieen ward. Ja nochmehr, das Feuer brach aus manchen Orten der Laguna bei einergroßen Tiefe des Wassers aus, das Wasser siedete. Die Erde eröff-nete sich an manchen Orten, und es gähnte besonders ein tieferSpalt, der weit in der Richtung von Calanbong sich erstreckte. Der

Nach Vr. Mitscherlich's Untersuchung: Feder-Alaun.