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Volkes, die einer der ersten Gegenstände der wissenschaftlichen Forschun-gen des Gelehrten sein müßte, dem das Schicksal einen längerenAufenthalt auf diesen Inseln vergönnte. Mit dem stimmen dieNachrichten aus O-Taheiti überein*) und es mag wohl vermögedieser älteren liturgischen Sprache gewesen sein, daß sich der GelehrteTuPeia mit den Neuseeländern verständigte, da es anderen gemeinenMenschen seines Volkes nicht wie ihm gelang.
Es ist bekannt, wie auf O-Taheiti beim Antritt eines neuenRegenten und ähnlichen Gelegenheiten Wörter aus der gemeinenSprache gänzlich verbannt und durch neue ersetzt werden. Solchewillkürliche Veränderungen haben in neuerer Zeit die Sprache dieserInsel, die sonst von der von O-Waihi wenig abwich, sehr vonihr entfremdet, und die Eingeborenen beider Inseln verstehen einandernicht mehr.
Folgende Thatsache aus der Geschichte von O-Waihi, die wirder Mittheilung eines glaubwürdigen Zeugen, eines denkenden undunterrichteten Mannes, des Herrn Marini, eines dort ange-siedelten Spaniers, verdanken, und welche uns die Eingeborenenbestätigt haben, läßt uns unerwartet diese befremdende Sitte auchauf den Sandwich-Inseln wiederfinden und zwar auf die auffal-lendste Weise.
Gegen das Jahr 1800 ersann Tameiameia bei Gelegenheit derGeburt eines Sohnes eine ganz neue Sprache und fing an, selbigeeinzuführen. Die neuersonnenen Wörter waren mit keinen Wurzelnder gangbaren Sprache verwandt, von keinen hergeleitet, selbst diePartikeln, welche die Formen der Sprachlehre ersetzen und das Bin-dungsmittel der Rede sind, waren auf gleiche Weise umgcschaffen.Es heißt, daß mächtige Häupter, denen diese Umwälzung mißfiel,das Kind, welches dazu Veranlassung gegeben, mit Gift aus demWege räumten. Bei dessen Tode ward dann aufgegeben, was beidessen Geburt unternommen worden war. Die alte Sprache ward ^wieder angenommen und die neue vergessen. Die Neuerung ging
*) Wir berufen uns auf das Zeugniß des Herrn Marini, von dem wirweiter unten reden werden.