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4 (1864)
Entstehung
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mehrsten Arten sind noch unbeschrieben. Nur Archibald Men-zies und Langsdorfs haben hier gesammelt, und die Früchteihres Fleißes sind der Welt noch nicht mitgetheilt. Uns war dieJahreszeit nicht die günstigste. Wir sammelten aber den Samenmancher Pflanzen, und dürfen uns versprechen, unsere Gärten be-reichern zu können.

Diese Wüsten dienen vielen Thieren zum Aufenthalt, derenmanche noch unbeschrieben sein mögen. Sie tragen hier den Namenbekannter Arten: kleiner Löwe, Wolf und Fuchs, Hirsch, Ziegen undKaninchen. Ihr furchtbarster Gast ist aber der Bär, der nach denBerichten der Jäger von außerordentlicher Größe, Kraft, Wildheitund Lcbenszähigkeit sein soll. Er fällt Menschen und Thiere an,ob es ihm gleich an vegetabilischer Nahrung nicht fehlt, und ver-sammelt sich in zahllosen Schaaren bei todt ausgeworfenen Wall-fische» am Strande. Sein Fell ändert ab von dem Braunen inssehr Helle und zeigt oft stellenweise andere Farben. Es scheint nichtder weiße Bär von Levis und Clarke zu sein und ist auch derbekannte amerikanische schwarze nicht. Wir können ihn nicht nachdenr Exemplar, das wir gesehen (eine junge Bärin), von dem euro-päischen braunen unterscheiden, und der Schädel, den der ProfessorRudolphi untersucht hat, schien demselben auch zu dieser Art zu gehö-.reu. Der Spanier ist wohl geübt, dieses gefährliche Thier mit derSchlinge zu fangen, und ergötzt sich gern an seinem Kampfe mitdem Stiere. Die Wallfische und Robben des Nordens besuchen dieseKüste. Der Seelöwe ist gemein, die Seeotter jetzt nirgends häufi-ger als hier.

Die Vögel sind in großer Mannigfaltigkeit und Menge, derOnolus pboenieeus ist in unendlichen Flügen besonders häufig. Wirbemerkten keine einzige Art aus der Familie der Klettrer, und einglänzend befiederter Kolibri schien wie ein Fremdling aus dem Sü-den, der in diese Natur sich verirrt.

Mit traurigem Gefühl schicken wir unS an, ein Wort über diespanischen Ansiedelungen auf dieser Küste niederzuschreiben.*) Mit

Jeglicher Mission stehen zwei Fmnciskaner-Mönche vor, die sich ver-bindlich gemacht, Zeh» Jahre in dieser Welt znzubringen. Sie sind von der