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ich es mit, nur Dir und, es versteht sich von selbst, unserm
Fouque, gleich Dir in meiner Seele eingewurzelt — aber in ihmtheil' ich es blos dem Freunde mit, nicht dem Dichter. — Ihrwerdet einsehcn, wie unangenehm es mir sein würde, wenn etwadie Beichte, die ein ehrlicher Mann im Vertrauen auf meine Freund-schaft und Redlichkeit an meiner Brust ablegt, in einem Dichter-werke an den Pranger geheftet würde, oder nur wenn über-haupt unheilig verfahren würde, wie mit einem Erzeugnis) schlech-ten Witzes, mit einer Sache, die das nicht ist und sein darf.
Freilich muß ich selbst gestehen, daß es um die Geschichte Schad
ist, die unter des guten Mannes Feder nur albern geworden, daß
sie nicht von einer geschickteren fremden Hand in ihrer ganzenkomischen Kraft dargestellt werden kann. — Was würde nichtJean Paul daraus gemacht haben! — Uebrigens, lieber Freund,mögen hier Manche genannt sein, die noch leben; auch das willbeachtet sein. —
Noch ein Wort über die Art, wie diese Blatter an mich ge-langt sind. Gestern früh bei meinem Erwachen gab man sie mirab, — ein wunderlicher Mann, der einen langen grauen Barttrug, eine ganz abgenützte schwarze Knrtka anhatte, eine botanischeKapsel darüber umgehangen, und bei dem feuchten, regnichten Wet-ter Pantoffeln über seine Stiefel, hatte sich nach mir erkundigtund dieses für mich binterlafse»; er hatte, aus Berlin zu kommen,vorgegeben. — — —
Kunersdorf, den 27. Sept. 18l3.
Adelvert von Chamisso.
?. 8. Ich lege Dir eine Zeichnung bei, die der kunstreicheLeopold, der eben an seinem Fenster stand, von der auffallendenErscheinung entworfen hat. Als er den Werth, den ich auf dieseSkizze legte, gesehen hat, hat er sie mir gerne geschenkt.*)
*) Das hier erwähnte Bild befand sich bei den ersten Ausgaben desSchlcmihl.