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Weht zu uns, den Träumen hingcgeb'nen,
Von der Ebne her der mächt'ge Landwind20 Durch die Wipfel schlanker Kasuarinen;
Und betrachtend, wie die Brandung unten,
An den festen Fuß des Felsens schlagend,
Sich unsinnig müht ihn durchzubrechen,
Fühlen wir uns das Gemüth erweitert;
25 Wohler wird uns also, denn beharrendIn des Lebens niederin Kreis befangen.
Spät wird's, laßt zur Stadt zurück uns kehren.Horcht! der Sänger Stimme schallt herüber;
Mögen wohl zum Fackeltanz sich üben,
30 Ihn zu Nacht beim Grabplatz von TanäaAufzuführen. Laßt dahin uns wandern.
O der Tage müssen wir gedenken,
Eh' der Krieg das arme Land zerrissen!
Wehe! furchtbar ist der Krieg; o sehet35 Das Gesträuch auf unfern Marken wuchernd,
Und die frühen Gräber vieler Helden!
Unsre Fürsten irren ohne Wohnsitz,
Schleichen nicht mehr einsam bei dem Mondlicht,Das geliebte Mädchen aufzusuchen.
40 Eitles Sinnen! Lasset ab zu grübeln,
Wüthet doch der Krieg auf unfern Inseln;
Die von Fiji haben uns, von Tonga,
Krieg gelehrt; nun heischt's, wie sie zu handeln.Lasset uns des flücht'gen Tags genießen,
45 Gilt's vielleicht doch morgen schon zu sterben!Wollen uns mit Blumenkränzen schmückenUnd mit bunten Zeugen uns umgürten,
Wollen duft'ge Blumen um die Stirne,
Aber weiße um den Hals uns winden,
50 Unsre Bräune lieblich zu erhöhen.
Hört die Männer, hört, wie sie uns preisen!