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Faust.
Gehört »och mir, — gedacht, gewollt, gehandelt!
Guter Geist.
Und wagtest du zu denken ihn, den großen,
Den schrecklichen Gedanken: Ewigkeit?
Faust.
Ich dacht' ihn, ja! doch der Moment alleinGehört dem Menschen, im Momente lebt er,
Drmn kauft er um der Zukunft theuren PreisDes Augenblickes rasch entsloh'ne Lust.
Es kann die Zukunft auch ein Traum nur sein.
Guter Geist.
Und wenn auf Wahrheit jener Traum hindeutet?
Faust.
So mag der Schreckenstraum sich dann entfalte».Du wetzest selbst des Zweifels gift'gen Zahn,
Der mich zerfleischt. Nicht Wahrheit kann das HerzZermalmend treffen, das für sie nur schlägt,
Nur schrecklich ist die Qual mir, die ich dulde;
Sie muß sich enden. Stählern ist die Brust,
Und jedes Schmerzes Pfeil entprallt unmächtig,
Den nicht des Zweifels Schreckensarm geschnellt.
Ich will der ew'gen Rache männlich harren,
Und festen Blickes ihr entgegen sehn.
Ich fluche dir und deinem Gott, und brecheEntschlossen selber des Gerichtes Stab.
Guter Geist.
Wehe dem Menschenerzeugten!Wehe! zerbrechet die Krone.
Er stürzet, nachhallendEmpfängt ihn die TiefeZerschmettert vom jähligen Fall.
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