Druckschrift 
2 (1864)
Entstehung
Seite
212
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Es wandte im ThaleDer Menschenerzeugte,

Und weide die BlickeAn blumigen Auen.

Nicht wag' er zu hebenIn blendende HöhenZur Sonne den Blick.

Vom lieblichen KleideDer nährenden ErdeRückstrahlt ihm die Farbe,

Ein sanfteres Licht.

Ihm g'nüge der bunte,

Der liebliche Schein.

Nicht gierigen HerzensErheb' er die WünscheZur Sonne empor.

Erklimmt er der BergeBeschneiete Gipfel,

Zu nahen der SonneVerzehrendem Licht',

Nicht näher der fernen,Erblindet das Aug' ihm,

Und schwankenden SchrittesEntgleitet der Fuß.

Der schwindlichteu HöheEntstürzt er, nachhallendEmpfängt ihn die TiefeZerschmettert vom jähligen Fall.

Wehe dem MenschenerzeugtenWehe! zerbrechet die Krone.Entwunden den ArmenDer sorgenden Liebe,