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Deß Namen guten Klanges nicht verschallt,Bevor das werdende Geschlecht erlischt;
Ich weiß cS, und ich sprech' es ruhig aus,Nicht stolz, nicht eitel, nein, von Dank erfüllt.
Ich danke dir, mein heimisch deutsches Land,Du hast, in dieser ernsten stürm'schcn Zeit,
Mir unverhofft geliehen Ohr und Herz,
Und hast, mitfühlend, mir die eigenen Freuden,Die Lust der Lieder in bewegter BrustReich, überschwänglich reich gelohnt. Hab Dank!Ich sang ja nur, so wie der Vogel singt.
Ihr jüngern Sangbegabten, sammelt euchUm mich; ich rechne mit dem Leben ab,
So scheint es; lasst mich einmal noch zu euchNus vollem Herzen reden; hört mich an:
Des Sehers und des Sängers Gaben sindVon Gott und heilig; ehrt den Gott in euch;Fröhnt nicht mit Heiligem dem Weltlichen;
Buhlt mit der Lyra nicht um schnöden LorbeerUnd nicht um schnödstes Gold. Vermesst euch nichtMit unsrer Zeit und unserm VaterlandsZu hadern, weil nach eurem Dunkel nichtEuch Preis und Ehre zugemefsen ward;
Verklagt die Mitwelt bei der Nachwelt nicht;
In Berges Kluften schläft der WiderhallUnd schläft in Aller Herzen; wem ein GottDie Macht verliehen hat, der ruft ihn wach.
Und das ist Sängerslohn. Begehrt ihr mehr,Begehrt den Lohn vielleicht ihr der Propheten?