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Wer will, sei mit im Uns; die Kunst ist frei,
Es singe, wem ein Gott Gesang gegeben;
Die Sonne weckt die Blumen auf im Mai,
Und reift im Herbst das flüß'ge Gold der RebenOb später Herbst, ob Frühling in uns sei,
Es steigt der Saft, es reget sich das Leben,
Und so wir rauschend in die Saiten greifen,
Die Blumen wachen auf, die Früchte reifen.
Doch seht am Himmel welch ein trüber FlorGewitterdrohend in des Tages Schwüle!
Die Welt ist ernst geworden, sie verlorIn Sturmesdrang die Lust am Saitenspiele;Wer, Freunde, lauschte jetzt noch unserm Chor?Wer ist, der in der Dichtung sich gefiele?
Laßt friedsam uns und fromm im LiedergartenDes uns vertrauten heil'gen Funkens warten.