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Du schwelgest immer zu und läßt mich sorgen;
Dein Freund, der Ruth, der heuchlerische Schuft,
Kommt noch zu dir, um Geld von dir zu borgen.
O das Gezücht! ich wittre Höllenduft! —
Sind dir die Frommen so wie mir verhaßt,
So schimpfe mit, es macht der Lunge Luft.
Der Maler: schweig! Verleumder, halte Rast!
Du wirst mich auf die Weise nicht gewinnen,
Wohl Gottes sind, die du gelästert hast.
WaS mir zu thun geziemet, werd' ich sinnen;
Doch Scheusal, Satan, wie dich Namen nennen,
Du wirst mir aus dem Garne nicht entrinnen.
Dir auf der Stirne soll mein Zeichen brennen,
Bei Gott! mein rothes Kreuz, und aller OrtenWill ich daran, wie du dich stellst, dich kennen.
Flugs greift er nach dem rothen Pinsel dorten:
Zwei Striche, — so! — das Kreuz — des Malers Zeichen,Er hat es schnell vollfnhrt nach seinen Worten.
Da sieht er wiederum zurnckeweichen
Wie schreckhaft das ersterbende Gesicht,
Sich mit der flachen Mauer auszugleichen.
Was Rausch, was Wahnsinn war, er weiß cs nicht;
Vom Fieberfroste schlottern seine Glieder,
Er sinkt zu Boden, es erlischt das Licht,
Und endlich träufelt Schlummer auf ihn nieder.
Maria sang:
Willkommen, du Gottes Sonne,Willkommen im Himmelsraum!Hast freudig mich aufgewccketAus einem freudigen Traum.
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