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Maria, reine! dich verlassen? nimmer!
Bist ja mein Herz, bist meines Lebens Kern,
Bist meiner treuen Hoffnung ferner Schimmer!
Mein Himmel ist die Kunst, und du mein Stern; —Und dieser auch, und auch der Kunst entsagen?
Nein, nein! es bleibe die Versuchung fern.
Ich werd' euch inr getreuen Busen tragen,
Der ich euch sonder Wanken treu geblieben,
So lang' ich athme und die Pulse schlagen.
Und diese Menschen, welche doch mich lieben;
Der Hofrath, welcher fast mir Vater war,
Und schon mich zur Verzweiflung schier getrieben!Und weise war sein Wort und schien auch wahr,
Und klug der Anschlag, den er fromm ersonnen, —Wohl ist die Frömmigkeit der beiden klar. —
Von welchen Netzen fühl' ich mich umsponnen?
Wer hat zum Vormund diese mir bestellt?
Daß solche Macht sie über mich gewonnen!
Zum Teufel! — Teufel? — Jnnehaltend fälltEin Pinsel ihm inS Aug', ihn faßt die Hand,
Er hält ihn, wie man den zum Malen hält,
Und malt, und inalt den Teufel an die Wand;
Er malt mit Fleiß die fratzenhaften Zuge,
Und starrt ihn an, den Satan, unverwandt.
Er schilt ihn aus: Versucher! Geist der Lüge!
Wie schon in mir, so auch da draußen Hause,
Und steh' mir Rede, was ich auch dich früge.
Da rauscht's, da löst sich von der Wand das grause.
Das scheußliche, gespenstische Gesicht;
Es reckt sich, raget in die inn're Klause,
Verdreht die Augen, starrt ihn an und sprichtMit gräßlich aufgesperrtem, weiten: Rachen:
Dir Rede steh'n? nun ja! warum denn nicht?
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II.