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Das erscheinet klar in dieser Stunde;
Willst für mich du sterben, Kind, bedenke,
Deiner Eltern bist du, mußt' sie fragen.
Aber anders kam es, als er meinte.
Eingerufen traten ein die Eltern,
Sprachen beide schluchzend: Nimm sic, nimm sie!Haben ihr gewehrt drei lange Nächte,
Ihr ist nicht zu wehren; aus deni MädchenHat zu uns ein höh'rer Geist gesprochen.
Als der arme Heinrich jetzt erkannte,
Daß einmüthig doch das UngeheureAlle wollten und von ihm begehrten,
Stieg in ihm aufs Neue Lebenslust auf,
Sah er schon im Geiste sich genesen,
Andres nicht gedacht' er, und mit GrausenSprach er leis' und langsam: Also sei es.
Großes Leid erhob sich, nur die JungfrauSchaute selig lächelnd in die Runde.
Nach Salerno! nach Salerno! PrächtigSchmückte Heinrich zu der Fahrt das Opfer;
Ließ ihr Sammt und Hermelin und Zobel,Brautgeschmeid' und gold'ne Spangen reichen;Und des weltlich eitlen Tandes freuteSelber sich die Maid, wie Himmelsbräute,
Die entsagend zum Altäre treten.
Nach Salerno! Wohl nach schwerem AbschiedZogen nach Salerno jetzt die beiden,
Freud'gen Herzens aber nur die Jungfrau.
Angekommen, gleich zum weisen MeisterFuhrt' er sie. Verwundert, sie zu prüfen,