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1 (1864)
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Und der Vater und die Mutter sagten:

Kind, das sprichst du wahr, doch kann dem GutenUnser Harm nicht frommen, über ihm istGottes Urtheil, drum, laß ab zu klagen.

So geschweigken sie das Kind, doch schlaflosBlieb sie über Nacht und stumm in TrauerTags darauf, bis sie zur Ruh' sich legten.

Aber auf gewohnter LagerstätteFand das gute Mädchen keine Ruhe;

Ein Gedanke war in ihrem Herzen,

Wuchs in ihrem Herzen übermächtig;

Erst nachdem mit Gott sie fest beschlossenHerz und Herzblut ihrem Herrn zu opfern,

Ward sie wieder froh und leichten Muthes.

Aber bald zur Angst wuchs eine Sorge:

Ob Herr Heinrich, ob die lieben ElternIhren Willen ihr gewähren möchten.

Wieder, deß verzagend, troff der RegenIhrer Augen aus der Alten Füße,

Die verstöret aus dem Schlaf erwachten.

Auf sich richtend schalt der liebe VaterUnverständig, kindisch ihre Klage,

Da nur Gott im Himmel könne helfen.

Und doch, sprach die sanfte Maid erwidernd,

Und doch hat mein Herr gesagt, ihm könneWohl geholfen werden. Tauglich bin ichIhm zur Arzenei; ich will euch bitten,

Wehrt mir nicht, daß ich mit Gott mein HerzblutFreudig für den Guten möge geben.

Ob der Red' entsetzten sich die Alten,Und betrübten Muthes sprach der Vater:

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