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Der arme Heinrich.
Zueignung an die Brüder Grimm.
Ihr, die den Garten mir erschlossen,
Den Hort der Sagen mir enthüllt,
Mein trunk'nes Ohr mit ZauberklängenAus jener Märchenwelt erfüllt;
Ich schuld' es euch, daß, wie im TraumeBerührt, mein Saitenspiel erklang,
Und sich dem übervollen Busen
In Schmerz und Lust das Lied entrang.
Da wollt' ich euch zum Kranze windenDie schönsten Blumen, die ich fand,
Doch abgelöst von ihrer WurzelVerdorrten sie in meiner Hand.
Und immer sprach zu meinem HerzenIch zögernd: also soll's nicht sein;
Unwürdig wirst den wackern MeisternSo nicht'ge Gabe du nicht weih'n.
Und immer hofft' ich: morgen, morgen! —Ich ward indessen schwach und alt;
Nehmt heute denn des Greisen Gabe,
Bevor sein letztes Lied verhallt.
Wessen ist die Burg, die dort verödetMitten i» dem schönen Schwaben trauert?Gras und Farrenkraut bewachst die StiegenUnd die Eule nistet in den Thürmen.