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1 (1864)
Entstehung
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Die Nacht ist schaurig, unwegbar das Thal,

Es lauern mir auf die Deinen zumal."Ich weiß dir Dank, daß würdig du hastVon mir gedacht: Willkommen, mein Gast."

Er führt ihn zu den Frauen hinein

Und heißt sie ihm bieten Brod und Wein;Sie grüßen ihn staunend, gemessen und kalt;Die Hausfrau schafft ohn' Aufenthalt.

Sobald er am Heerd sich gewärmt und gespeist,Erhebt sich Rocco, der folgen ihn heißt,

Und führt ihn selbst nach dem obern Gemach:Schlaf' unbesorgt, dich schirmt mein Dach."

Er steht, wie im Osten der Morgen graut,

Vor seinem Lager und rufet laut:

Wach' auf! steh' auf, es ist nun Zeit;

Ich gebe dem Gast ein sich'res Geleit."

Er reicht ihm den Imbiß und führet alsbaldIhn längs des Thals durch den finsteren WaldUnd über den Gießbach die Schlucht hinan,Bis oben auf den freieren Plan.

Hier scheiden wir. Nach CorsenbrauchHab' ich gehandelt; so thätest du auch;

Die Rache schlief; sie ist erwacht:

Nimm fürder vor mir dich wohl in Acht."