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„Zeuch mit Gott, der her dich sandte,Und er leuchte deinen Wegen;
Der in dir zu uns sich wandte,Spendet auch durch mich den Segen;Schau auf diese meine Haare,
Die gebleichet achtzig Jahre,
Nicht der Lust gehör' ich an;
Es geziemt mir hier zu wandeln,
An den Brüdern so zu handeln,
Wie du, Fremder, hast gethan."
5 .
Die Leichen.
Da, wo Chios einst gewesen,Herrschet Stille sonder Gleichen;Auf der Trümmerstatt verwesenZwanzig Tausend Christen-Leichen;Andre füllen Strand und Hafen;Keine Raja, keine SklavenFrohnen mehr am öden Ort;
Es beginnt die Pest zu wüthen,Und, die Seuche zu verhüten,
Zog der Türke weiter fort.
Ausgespannt die dunkeln FlügelDeckt die Nacht die stummen TrümmerDoch wer geht, wer gräbt am HügelEinsam bei der Lampe Schimmer?
Ach! es ist der Gottesdiener,
Ist der fromme Kapuziner,