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1 (1864)
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Jourdain, der mit zweien BootenKam, die Küste zu erspähen,

Und den letzten der ChiotenRettung bringend beizustehen,

Jourdain sieht das Bild mit Schaudern,Sucht die Mutter ohne ZaudernZu erwecken kalt und todt!

Zitternd nimmt er in die ArmeNun das Kind, es trieft das armeVon der Mutter Blut so roth.

Schüsse, die er höret, ziehenIns Gebirg' ihn; mit BarbarenKämpft ein Grieche; jene fliehen,Und befreiet von Gefahren,

Zeigt ihm dieser eine bleicheJunge Frau, die auf die LeicheDes durchbohrten Säuglings weint;Trost will dieser SchmerzenreichenHochergraut ein Priester reichen,Und er weint mit ihr vereint.

In den Schooß des jungen WeibesLegt den Findling Jourdain nieder:Nahm das Kind dir deines LeibesGott, er schenket eins dir wieder;Nennen sollst du's: Gottesgabe.Aber auf! und folgt; ich habeBoote dort bereit zur Fahrt."

Wie die Gatten folgend danken,Redet zu dem edelu FrankenSo der Priester hochbejahrt: