Bei der Rückkehr.Swinemnnde im Oktober 1818.
Heimkehret fernher, aus den fremden LandenIn seiner Seele tief bewegt der Wandrer;
Er legt von sich den Stab und knieet nieder,
Und feuchtet deinen Schooß mit stillen Thränen,O deutsche Heimath! — Woll' ihm nicht versagenFür viele Liebe nur die eine Bitte:
Wann müd' am Abend seine Augen sinken,
Auf deinem Grunde laß den Stein ihn finden,Darunter er zum Schlaf sein Haupt verberge.
3.
Berlin.
Im Jahr 1831.
Du, meine liebe deutsche Heimath, hast,
Warum ich bat, und mehr noch mir gegeben;
Du ließest freundlich dem gebeugten GastDie eig'ne traute Hütte sich erheben,
Und der bescheid'ne kleine Raum umfaßtEin neuerwachtes heitres reiches Leben;
Ich habe nicht zu bitten, noch zu klagen,
Dir nur aus frommem Herzen Dank zu sagen. —
Du siehst mich zweifelnd halb und halb erschrockenMit feuchten Augen an, mein gutes Kind,
Laß nicht den Schein in Jrrthum dich verlocken,Es ist ja nur des Abends kühler Wind,