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der Klaffen von unten nach oben, die neuerdings Propagandamacht, durch einzelne Lehrer im Auge, wenn er sagt: Es kannder Knabe nicht von mehreren Lehrern gleichzeitig mit Erfolgunterrichtet werden.
Für jede Klaffe ist ein Buch in der Muttersprache zuschreiben, das alles enthält, was in dieser Klasse gelehrt wird,so daß die Schüler weiter keine Bücher brauchen. Diese sechsBücher unterscheiden sich also nicht dem Stoff, sondern nur der Formnach. Wunderlich sind die Namen dieser Bücher. Das Buchfür die 6. Klasse, welches die ABC-Schützen in die Hand bekommen,führt den Namen: violariura (Veilchenbeet), die folgenden:rosarium, viriäariurn, lab^riutllus, balsamsutuiu, parallmusanillE. Alle Schüler derselben Klasse müssen dasselbe Buchund dieselben Schulutensilien haben. Wenn Komenius noch dabeidie Bemerkung macht: Gut wird auch ferner sein, wenn dieBücher auch von derselben Ausgabe sind, so daß Seite, Zeileund alles übereinstimmt, so sind wir auch damit einverstanden.Die Pensen aus den einzelnen Büchern müssen genau vertheiltwerden, so daß jedem Jahr, jedem Monat, jedem Tage, sogarjeder Stunde sein abgesonderter Stoff zukommt. Er verwirft es,daß in den Schulen Verschiedenes ans einmal zu gleicher Zeitgelehrt wird. „Es muß dahin kommen, daß die Schüler zueiner Zeit nur von einem Lehrfach in Anspruch genommenwerden, denn wer wüßte es nicht, daß in den Schulen beinahein den einzelnen Stunden den Tag über der Stoff der Lektionenund Uebungen wechselt. Aber was heißt noch Verwirrung,wenn das keine ist?" Den gesunden Kern dieser Gedanken hatdie neuere Herbart-Zillersche Pädagogik sich zu eigen gemacht,indem sie einen sogenannten Gesinnungsstoff in das Centrumdes Unterrichts jeder Klasse stellt, um Hen sich die anderenUnterrichtsgegenstände gruppiren. Beherzigenswert!) ist auch desKomenius Forderung, daß täglich nur vier Stunden Unterricht
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