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die ganze politische Geschichte von Griechenland erklärt, prägsich in der Kunst ans durch jene einfache Erhabenheit, jeneruhige Größe, jene wundervolle Grazie, die der höchste Cha-rakter der Schönheit ist. Da erglänzt die hohe Sittlichkeit derKunst; sie eröffnet dem Menschen den Weg zu der idealen Welt,zu den lichten Räumen der Sterne. Nie war der Menschgrößer, als in Griechenland, nie hatte er ein so tiefes Gefühlvon der Menschenwürde, weil unablässig vor seinen Augen diegöttliche Fata Morgana der Schönheit erglänzte, welche dieKunst zur Apotheose macht, und den Geist in die lichten undheiteren Regionen erhob zu dem stillen Olympos der Götter.
Anmerkungen.
i 6tr. Brunn, Geschichte der griechischen Künstler I. 169 ff. — OverbeckGeschichte der griechischen Plastik II. 200 ff.
^ Otr. Anselm Feuerbach, Der Vatikanische Apoll S. 278.b Goethe, Euphrosyne I. 257.
« Ilias I. V. 508—530.
5 6tr. Ernst Curtius, Griechische Geschichte II. 298.
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