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wir werden nach wie vor kein nationales Imperium auf ihmgestatten, aber wir haben schon längst begonnen, es einem inter-nationalen zu unterstellen. Die staunenswerthe Entwickelungder Schiffahrt hat die Ozeane verengert und sie heimischergemacht für alle Welt. Das Schiff, welches früher monatelangeinsam und verlassen die Wasserwüste durcheilte, trifft heutetäglich Genossen der Fahrt, die ihm Ziel und Heimath nahe-rücken, und die ihm Menschendasein und Menschenstreben auch aufdem Meere beweisen. Das Straßenrecht, das er kraft inter-nationalen Gebotes ans dem Meere zu beobachten hat, legt demSchiffer nahe, daß er keineswegs in vogelfreiem Raume weilt,sondern daß auch hier Gesetz und Rechte gelten. Gegen diePiraten auf dem Meere kämpfen wir nicht allein in der Noth-wehr, sondern wir prozediren gegen sie als Sachwalter desgesitteten Völkerrechts, und indem wir vollends gegen denSklavenhandel völkerrechtlich obligirt einschreiten, haben wir dasdereinst staatenlose Meer, die terra. nullius, zu einem internatio-nalen Hoheitsbereich der gesitteten Welt erhoben, in welchembald auch die kriegsrechtliche Wegnahme des schwimmendenprivaten Eigenthums als unvereinbar mit der neuen Ordnungder Dinge beseitigt werden wird.
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