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abgelegten Eier gegen Witterungsunbilden sowohl wie gegenäußere Feinde gerichtet sind.
Vorab und in erster Linie ist es die schützende MutterErde, welcher beispielsweise die Heuschrecke, der Regenwurm, dieSchnecke und viele, viele andere Thiere ihre Eier anvertrauen.
Die verborgensten Ritzen der Bäume, der hohle Schilf-stengel, das zu zierlicher Düte gerollte Blatt, sie alle werdenzu köstlichen Wiegen, in denen die jungen Prinzen ihre Auf-erstehung feiern. Und damit nicht genug. Vom eigenen Leiberupft sich der Schwammspinner seinen zarten Flaum, umdamit seine Eierchen zuzudecken; ihre ganze, bewunderungs-würdige Kunstfertigkeit entfaltet die Spinne, wenn es gilt,ihr Liebstes vor Kälte und Späherauge zu schützen. Was sollich weiter sprechen von den zierlichen Eikapseln der Küchenschabenund Fangheuschrecken, was von dem seltsamen, rettigartigenGespinst unseres schwarzen Wasserkäfers mit seinen in Reihengestellten Eipaketeu und den sinnreichen Gatterthüren, durchwelche die Jungen das Freie gewinnen; unerreichbar für unsermenschliches Gefühl bleibt doch immer die schlichte, an jedemOleanderstock zu beobachtende Thatsache, daß die Schar derjungen Schildläuse für die erste, schwerste Zeit ihres Daseinsvon dem hinsterbenden Leibe der eigenen Mutter gedeckt undgeschützt wird. Fürwahr, die Sage der Niobe, der schönstenund menschlichsten eine, welche das Alterthum erdichtet, in derverachteten Schild laus sehen wir sie verkörpert.
Die bisherigen Darlegungen haben uns gezeigt, daß tat-sächlich in vielen Fällen die dem Ei entschlüpfenden Jungendurch die Fürsorge der Eltern von vornherein so günstiggestellt sind, daß sie allein ihren Weg durchs Leben zu findenvermögen. Was Wunder daher, wenn dieser Modus des „luisssralier^ nun auch häufig genug von solchen Thierarteu befolgtwird, welche nach der Eiablage nicht sterben, sondern gemächlich
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