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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
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den gleichen Grundsätzen für die Erwärmung der eingeathmetenLuft wirksam sind. Um dieses zu verstehen, ist vor allem zuberücksichtigen, daß die richtige Eingangspforte für die ein-geathmete Luft nur die Nase ist und nicht der Mund, obgleichdurch diesen die Luft auf nächstem Wege zu dem Kehlkopfe unddurch diesen in die Lungen gelangt. Die Nase ist nämlich alleinin Bezug auf die Verbindung ihrer Höhle mit der Oeffnungdes Kehlkopfes geeignet dem Luftstrom die angemessenste Richtungin die Luftröhre zu geben, während der durch die Mundhöhlegeleitete Luftstrom erst den Hinteren Abschluß der Mundhöhledurchbrechen muß und dann auch nicht einen direkten Einflußin die Luftröhre findet. Außerdem sind auch die erwähntenErwärmungsapparate nur in der Nasenhöhle zu finden. Einalter Gesundheitsspruch für rauhes und kaltes Wetter heißt des-wegen auch:Halte den Mund verschlossen," d. h. athme alleindurch die Nase und nicht durch den Mund. Bekanntlich wirddiese Maßnahme auch noch von dem ästhetischen Standpunkteaus empfohlen, und wir müssen uns freuen, hierin wenigstenseine Gesundheitsvorschrift mit dem sogenannten Schönheitsgefühldes Publikums in Einklang zu finden.

Die Nasenhöhle hat ihren vorderen Eingang durch die engeNasenöffnung, erweitert sich dann ziemlich beträchtlich nach obenund außen und geht dann wieder durch eine engere Oeffnungin den Schlundkopf über, in welchen auch von unten her dieLuftröhre mit ihrem obersten Theile, dem Kehlkopfe, eiumündet. Diese Einrichtung bedingt es, daß der Luftstrom durch dieNase nur verhältnißmäßig langsam hindurch gehen kann. Durchdie engere Nasenöffnung kann nämlich die Luft nicht so rascheinströmen, daß sie die in dem erweiterten Nasenraume ent-haltene wärmere Luft schnell oder plötzlich verdrängen könnte.Sie mischt sich daher nur allmählich dieser Luft bei, währendin dem gleichen Verhältnis; die Luft des Nasenraumes nach dem

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