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Die thierische Eigenwärme und deren Erhaltung
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Versuche, welche für diesen Zweck angestellt wurden, gezeigthaben. Berger und de la Roche setzten sich für einige Minuteneiner trockenen Wärme von 8087° aus und erfuhren eineZunahme ihrer Körperwärme (unter der Zunge gemessen) auf4243°; andererseits fand Davy, als er sich längere Zeiteiner Temperatur von 0° aussetzte, eine Verminderung seinerKörperwärme auf 35°. Beide Beobachtungen zusammen gebenalso einen durch die äußere Temperatur veranlaßten Unterschiedder Eigenwärme des Körpers von 78°. Mit Rücksicht aufden außerordentlich großen Unterschied der für die Versuchegewählten Lufttemperaturen erscheinen diese 78° indessen dochverhältnißmäßig sehr gering. Immerhin aber werden wir dadurchbelehrt, daß doch ein gewisser Wärmeaustausch zwischen demKörper und der äußeren Lnft stattfindet und daß es sich dadurcherklärt, warum die für die Eigenwärme des Körpers aufgestellteZahl 37° nach Individualität oder zufälligen äußeren Umständenum einige Zehntelgrade schwanken kann.

Daß größere Störungen der Eigenwärme mit mehr oderweniger großen Nachtheilen für den Organismus verbunden seinmüssen, läßt sich ohne weiteres vermuthen und wird auch durchdie Erfahrung bestätigt; und ebenso ist auch anzunehmen, daßein gedeihliches Leben des Organismus nur innerhalb gewisserengerer Grenzen der äußeren Temperatur möglich ist, welche dieErhaltung der Eigenwärme auf ungefähr 37° leicht gestatten.Als den durch solche Grenzen eingeschlossenen Raum kann mandie Wärmegrade zwischen 10° und 20° bezeichnen, und unsereErfahrung rechtfertigt diese Aufstellung, denn unter 10° findenwir es kalt und über 20° finden wir es warm, d. h. für unserWohlbefinden wird unter 10° zu viel und über 20° zu wenigvon unserer Eigenwärme in das umgebende Medium übergeführt.

Wenn also einerseits festgestellt ist, daß der Grad derEigenwärme des Körpers durch die Temperatur seiner Umgebung

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