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Adolf Bastian
Entstehung
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sich der bekannten deutschen Expedition zur Erforschung derLoango-Küste anschloß. Erwähnen wir dann endlich noch,daß Ende des Jahres 1886 der monumentale Bau des Museumsfür Völkerkunde in der Königgrätzerstraße in Berlin seinePforten dem Publikum öffnen konnte und im selben JahreBastian zum Geheimen Regierungsrath ernannt wurde, so habenwir damit den äußeren Rahmen dieses an innerem Gehaltso unendlich reichen, aber an äußerem Gepränge armen Lebensvollendet.

Ehe wir unsere eigentliche Aufgabe in Angriff nehmen, seies uns gestattet die Persönlichkeit unseres Gewährsmannes miteinigen flüchtigen Zügen zu schildern. Wer je das Glück einerBerührung mit diesem einzigartigen Manne erfahren hat, wirdden Zauber nicht vergessen, der von seinem Wesen auf die Um-gebung ausströmt; frei von jedem Dünkel und Stolz, der dochbei ihm wohl erklärlich wäre und der sich leider so häufig beiden <1ii minoruin göntium, besonders der akademischen Welt,recht unangenehm hervordrängt, weiß er umgekehrt mit seltenemGeschick Alle, die ihm berufen scheinen an der großen Wissen-schaft vom Menschen mithelfen zu können, nach ihren Kräftenund Fähigkeiten in den Dienst dieser umfassenden Aufgabe zustellen. Diese agitatorische Kunst, diese geistige Regsamkeit undSchaffenslust paart sich bei dem Nestor der modernen Ethnologiein Deutschland mit einer völligen Selbstentäußerung und einerschlichten Anspruchslosigkeit, wie sie immer das untrüglicheKennzeichen eines echten wissenschaftlichen Sinnes ist, dem eslediglich und allein um die Sache zu thun ist und nicht umäußere Erfolge. Dementsprechend einfach ist die ganze Lebens-führung, von einer für Manche jedenfalls erschreckenden Be-dürfnißlosigkeit und Nüchternheit, ein Punkt, in dem wiederumnur die wahrhaft großen Geister, sich begegnen. Dazu kommt

noch, wie schon mehrfach angedeutet, eine litterarische Produktivität,

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