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Metrum, dem saturnischen verfaßt, die jüngste in elegischenDistichen. Offenbar zeigt sich bei dieser der Einfluß des denScipionen befreundeten Dichters Ennius, der zuerst dies denGriechen entlehnte Metrum anwendete. — Die Inschriften sindziemlich gut erhalten, leider aber stammen sie nicht sämtlich vonkundigen Verfassern. Es gab nämlich im Alterthum, wie jetzt,Leute, die für Geld Gelegenheitsgedichte anfertigten, ohne ge-nügende Kenntniß der Sprache und Metrik, während die Kunst-dichter sich meist zu.gut hielten für Lohn zu arbeiten. Dahersind so viele alte Inschriften fehlerhaft in Versbau und Prosodie.— Wir geben hier einige Proben, da sie besser als viele Worteden altrömischen Geist, der alles dem Staat und Ruhm opferte,charakterisireu.
So lautet die Grabschrift des Lucius Cornelius Scipio(Konsul im Jahre 259):
„Es stimmt überein der Römer große Mehrzahl, daß dieservor Allen der beste Mann unter den Guten war, Lucius Scipio,der Sohn des Barbatus. Er war Konsul, Zensor, Aedil beieuch. Er nahm Corsica und die Stadt Aleria. Den Stürmenweihte er nach Verdienst einen Tempel."
Daß der Anfang dieses Gedichtes nicht Eigenthum desVerfassers war, sondern eine damals auf Grabschriften allgemeinverbreitete Formel, zeigt das von Cicero bewahrte Elogium desjenem Scipio gleichzeitigen Aulus Atilius Calatinus:
„Es stimmt überein der Völker große Mehrzahl, daß ervor Allen der erste Mann der Römer war."
Auf dem Sarge eines anderen Lucius Cornelius Scipio, derim Jahre 298 Konsul war, lautet die etwas jüngere Inschrift:
„Cornelius Lucius Scipio Barbatus, der Sohn des VatersGnaevus, ein tapferer und kluger Mann; der Konsul, Censor,Aedil bei euch war, Taurasia, Cisauna, Samnium nahm, ganzLucanien bezwang und Geiseln heiniführte."
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