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2 (1891)
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sein. . E. L. Kaltblütigkeit ist zu be-wundern bei solcher Begebenheit. Ichsreue mich nun, daß ich hier u. ka-tholisch bin, damit ich E. L. kein Hin-dernis an der Krone sein kann" 449;24. April 1701:Die Welt ist sovoller Chimären, womit man sich er-freut, daß man sich nicht einbildenkann, Laß die Aussicht auf eine könig-liche Realität E. L. nicht freuen sollte.Ich wollte, daß E. L. schon auf demThrone wären, wollte E. L. gerne einelange u. breite,,Ew. Majestät"" geben,allein es würde mir doch ost bang fürE. L. werden unter den wunderlichenKöpfen, so gleich ansangen, die zuhassen, sobald sie sie zu Königen ge-krönt haben; u. ob E. L. die Nationgewohnt sind, auch mehr Verstand alsJeinand in der Welt haben, um siezu legreren, so ist doch der EngländerFalschheit zu fürchten. . Ein Zeichen,daß es wahr ist, daß ich froh bin, ka-tholisch zu sein, um E. L. die Suc-cession nicht zu hindern, sehen E. L.daraus, daß ich meinen Sohn nichtprotestieren lasse, wie der Herzog vonSavoyen. . Ich glaube, daß der Kurf.sGeorg Ludwigs glücklicher ist, Kurfürstzu sein in e. Lande, wo er absolutMeister ist, als in England, wo er vonvielen Köpfen abhängen muß u. an dieNation nicht gewohnt ist; C. L. aber,welche die Nation kennen, werden sichbesser mit ihnen behelfen können" 45l.Am 22. Juni 1701 war vom Parla-ment das Gesetz beschlossen, daß nachdes Königs Wilhelm Tode die Prinz.Anna, u- nach deren kinderlosem Ab-leben die Kurf. Sophie u. deren Nach-kommenschaft die Krone erben sollte.Diese Acte überbringt Juli 1701 LordMacclesfield nach Hannover 458. 466;4. Aug. 1701:Es ist sehr hochherzigvon E. L., den Engländern erklärt zuhaben, daß Sie König Jakob immerlieben werden" 466; 8. Sept. 1701:E. L. sind wie ein vollkommener Phi-losoph, alle Aruuäsur dieser Welt so

kaltsinnig anzusehen. Mir deucht, dasSchicksal der engl. Könige ist, nicht solange wie Methusalem zu leben; ichwünsche aber zu aller Engländer u.meinem Tröste, daß E. L. noch langeleben mögen" 467; 15. Sept. 1701:Man kann E. L. nicht beschuldigen,Vanitäten zu haben, wenn man sieht,wie Sie die Wahl zum Königreich an-nehmen; es ist wohl an E. L. zu be-wundern, u. hierin ist mehr Zrunäsur,als wenn E. L. jetzt in England re-gierten" 468; am 19. März 1702 stirbtKönig Wilhelm III. u. Elis. Charl.schreibt an Sophie 26. März 1702:So sind E. L- einen Schritt näherbei der Krone" 496; 9. April 1702:Weil die jetz. Königin in EnglandsAnnaj E. L-Haus für das ihrige hält,sollte sie E. L. eine schöne u. großePension für Dero Leben bestellen, daswäre wahrlich billig, weil E. L. dochdie präsumptive Erbin sind. Wennsie dies nicht thut, werde ich mit ihrenComplimenten nicht zufrieden sein"498;794; 7.Mai 1702:DerKöniginAnna Schwangersein kommt mir ver-dächtig vor; sie möchte wohl in derThat thun, wessen sie die arme Königinhier sdie Gemahlin Jakobs II.: MarieBeatrixj so Unschuld. Weise beschuldigthat. Ich weiß wohl, daß E. L. ohneengl. Geld leben können, allein es wärebillig, daß man E. L. gebe, was diejetz. Königin als Prinzeß gehabt hat,weil E. L- in deren Stelle getretensind" 500; 23. Mai 1702:Daß manfür E. L. in den Kirchen in Englandbetet, ist billig, aber nicht, daß manE. L. nicht giebt, was Ihnen gebührt;zu den kurzen Gebeten gehörten langeBratwürste, so lange die nicht kommen,bin ich nicht zufrieden" 501. 608;27. Dec. 1705:Ich würde in greu-lichen Ängsten sein, wenn E- L. nachEngland gingen, erstlich wegen der Ge-fahr von der See, sodann auch wegender Gefahr der bösen Luft zu London"591. 724. 770; 7. Jan. 1706:So