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welches em großer unterschiebt ist; die tillss 8t. Nario tragen zwar auchhembter von tuch undt stehen nachts nicht sauffj, aber sie haben zwey oderdreh sachen, so unleydtlich sein, erstlich so mäßen sie ahn. ihr suporiorin ihregedancken sagen, zum andern so shabenj sie nichts eygen, znm dritten sobaldtalß man sich ahn etwaß attaobirsi so nimbt mans weg, was es auch sein mag,ein bildt, ein buch, ein stuhl, ein patteruostor, das deücht mir unleydtlich. .
832. Vorsnillo den 29. Nertr 1714.
... Ich halte, wie ich die Engländer sehe, so ist wenig aufs ihre
frcündtschafft zu bawen, sie mögen toris oder rviZbs sein: miss das überige
sage nichts, muß doch uur das sagen, daß, wenn man meinen recht woltefolgen, würde alles in ruhen sein undt niemandts geplagt werden, ein jedermachts wie er es versteht. Der König spricht kein eintzig wordt; vor dießemwar es nicht so, aber man macht den König alle tag argwöhnischer. Ichhalte viel von unßern teütschen waniron: das eßen getheyet beßer, wennman lustig dabey ist.
Der gutte hertzog von LraunsvvoiK'si redt mitt solchen freüden undttrvst von dem todt, alß wenn es gantz waß artiges undt lustiges were. Ichweiß woll, daß es eine sache ist, so nicht zu hindern stehet undt daß, wennman raisoimbel ist, mau woll sein paetliov nehmen muß, aber eine lust
drin zu nehmen, das kan ich nicht begreiffen. I. L. der hertzog schreiben
mir auch, daß sie die reiß nach ^ollsn thun wollen, wenn die große reißvon jener Welt I. L. nicht dran verhindert. Sie schreiben mir auch, daßdie Oetnvia?) itzunder aufs 08toru fertig sein solle; dieße Ootavia, ist schönteütsch undt gar woll geschrieben. Ich bin nicht allein, die dießen rowangern ließet, gross Schliebeu hatt schon die 5 toines in gar knrtzer zeit auß-geleßen. .
833. Vorsaillo den 8. ^pril 1714.
Ich schreibe E.L. heütte mitt recht betrübten hertzen: gestern abendtskam mou». cio IVersobo undt war so betrübt, daß er kaum reden konte,wieße mir aber einen brieff, worinen stehet, daß sein Herr gar knrtz vorseinem endtsi befohlen, daß, sobaldt er seinen todt erfahren, solte er herkomm undt mir von seines Herrn wegen sagen: ich solte nun sehen, daß erkeine miltzkranckheit gehabt, wie ich ahn E. L. geschrieben hette, sondern daßes in der that die todtskranckheit geweßen were; er ließe mich ersuchen, bey
*) Anton Ulrich, h Vgl. I, S. 194, N. 6. Der Herzog Anton Ulrich vonBrannschw.-Wolfenbüttel war am 27. März 1714 im 81. Jahre seines Lebens entschlafen.Vgl. über s. Tod E. Bodemann, Leibnizens Briesw. mit d. Herzoge Ant. Ulrich, in d. Ztschr.des hist. V. s. Rieders. 1888, S. 37 ff. 168 ff.