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cammer, auch das parguot bedeckt undt die fenster überhenckt, in ein schwachbett gelegt, den schweiff überall überdeckt, daß man die borminvn gesehen.Ein großer leüchter mitt 12 brenente lichter waren in der cammer ahnge-zündt, nndt 10 oder 12 auff dem oumm; alle meine bedinten groß undtklein in langen trawermänteln, ein stück 40 oder 50 ckuwons in flormäntelen.Das alles sähe sehr abscheülich auß. . . Die hertzogin von Lollo^) mußeinen wunderlichen duuior haben, aber wenn sie die extreme onetion so gernhatt, so mag sie nur her nach ?uris kommen, wenn sie sterben will, dennder errräinal äe idlouillo^), so ertzbischosf von kuris ist, lest nieniandes mehr,so kranck ist, eowumeiren ohne die extreme onetion daneben zu geben. .
457. Versaille den 30. cknni 1701.
. . . E. L. wißen nun schon, daß der König sorg vor mir will haben;Monsieur hatt 7 Millionen undt eine halbe schulden hinterlaßen; reich werdeich woll nie sein, Gott gebe nur, daß ich außkommen kan. Der König hatteinem oonseillisr ä'ostut nahmens inous. cke?omerench, einem gar ehrlichenmann, befohlen, sich meiner sachen ahnzunehmen nndt alles in richtigkeit zubringen; es gehört aber zeit dazu, aber so viel man jetzt davon urtheilenkau, so wirdt cs schlecht herauß kommen, wenn Königs gnade nicht zu hülffkompt. Ich glaube, daß es mir Vvrtheilhafftiger geweßen were, selber ge-storben zu sein, alß was mir widerfahren. Monsieur hatt den todt wollgefühlt, zwölff stundt lang hatt man I. L. gar ohnnöhtig niurtirisirt mittemetigus, aderlaßen, schröpffen, Aouttes ä'LnAleterre, euu cks Olmllimusenundt hunderley sachen, allerhandt olistiren. Er hatt den verstandt nur einaugenblick vor seinem todt verlohren, kante jederman, könte aber mitt großermühe reden, denn die unterlesftz war I. L. sseeligs gantz abgefahlen undtgeschwollen. Vorher, ehe I. L. in diß unglücklich uooiäent stehlen, warensie frisch gesandt undt lustig, aßen ahn tastet mitt großen upetist lachten undtschwetzten; drumb, wie er ahnsing zu lallen, meinten die ckuinens ahnfangs,es were vexirere)-, war aber leyder nur gar zu großer ernst. Wenn manin jener Welt wißen könte, was in dießer vorgeht, glaube ich, daß I. L. Mon-sieur sseeligs sehr oontont von mir würden sein, denn in den kisten habe ichalle brieffe, so die buben ihm geschrieben, auffgesucht undt ungeleßen ver-brent, damitt es nicht in andere handt kommen mögte. .
458. Versuillo den 7. ckulli 1701.
. . . Daß Monsieur meiner nicht in seinem testameut gedacht, ist keinwunder, es kan nicht sein; in dießem landt kan der mann der frawen nichts
h Eleonore, geb. d'Olbreuse. '0 Louis Antoine de Noailles. h Auguste Robert dePomereu.