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cr doch kein recht haben, seine leibliche Herrn brüder ins ellendt darben zu
laßen. Das kan nicht aprobirt werden, undt weillen ihr Herr Natter sie
seinetwegen unglücklich gemacht, so ist es seine schuldigkeit, ihr Unglück zuversüßen undt ihnen nicht hart zu sein; dadurch würden J.L. sich mehr loberwerben alß so. . . Die Welt ist so voller obimsrsn, damitt man sich er-frcwet, daß man sich nicht einbilden kan, daß eine aparsntL von einer könig-lichen rsalitst E. L. nicht erfrewen solte. Ich wolte, daß E. L. schon aufs
dem thron weren, wolte E. L. gern undt von grundt der seelen eine lange
undt breitte „E. M." geben, allein es würde mir doch offt bang vor E. L.werden unter die gar wunderliche köpffe, so gleich diejenigen ahnfangen zuhaßen (so lieb sie sie auch gleich zuvor gehabt haben), sobaldt sie sie zuKönigen gecrönt haben, undt ob E. L. zwar der nation gewont sein, auchmehr verstandt alß jemandes in der Welt haben, umb sie zu rsAiron, so istdoch der Engellander falschheit zu fürchten. . Man muß in Engellandt dieoatbolisobsn ebenso sehr haßen alß man hir die rstormirtsn thut, weillenman E. L. schon gewahrnet halt, Dero 5 oatbolisolis äowestigusn abzu-schaffen. Ein zeichen, daß es wahr ist, daß ich fro bin, daß ich oatbolisob
bin, nmb E. L. die suooossion nicht zu wehren, so sehen E. L. woll, daß
ich meinen sohn nicht protsstirsu mache, wie der hertzog von 8avozrsu gethan.Daß rnons. llsibsnit? eben vsrs gemacht ausf des Königs in 8panisu todtffwie die, so ich E. L. geschickt, hirauff kan man sagen: „Iss dsaux ospritsosff rsnoontrsnt". Ua tants von Naubisson ist so passiomrt vor Königckaoob, daß sie meint, daß alles was ihm entgegen ist verdampt sehe, dennsie helt ihn vor einen Heyligen; mir haben I. L. nur geschrieben, daß siebang were, daß, wenn E. L. Königin unter die wunderliche englische köpffewerden sollen, so allezeit die haßen, so ihre Könige sein, daß E. L. nicht insichcrheit ihres lebens sein würden. Dieße furcht ist raisonabslsr alß die,so sie E. L. geschrieben. Ich glaube in der that, daß I. L. der Churfürst
zu llraunsivei^ glücklicher ist, Churfürst zu sein in einem landt, wo I. L.
absolutts mcister sein, alß in Engellandt, da sie von so vielen köpsfcn äe-xsuckiron müßenff undt ahn der Nation nicht gewont sein; E. L. aber, diedie nation kennen, werden sich beßer mitt behelffen können. . .
452. 8t. OIou den 12. Nazr 1701.
. . . Solte König IVillrslin sein, wie man I. M. zu l aris beschreibt,kan er ohnmöglich noch ein jahr leben; man sagt, er sehe anß wie der todt,
ff Diese Verse Leibnizens sind nicht erhalten, ff — ss. ff So schreibt die Kurf.Sophie damals an Leibniz: „smon tils sinss sst dssnvonx plus nooonstnms a Irsnoirsrsn sonvsrnins . . sn L.nKlstsri's il ^ n tnnt äs taotions, gu'on ns xnisss sstrs ns8nrsäs risn". — Die Herzogin v. Orl. schreibt an die Raugr. Louise (Bibl. d. lit. V. in Stutt-gart 107, S. 549): „Were ich (wie Georg Ludwigs, wolte ich warlich lieber teütsch alß englisch