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ist unterlaßen worden, denn so undanckbar bin ich nicht, daß ich mein hertz-liebe um tanto, von der ich all mein tag so viel guts entpfangen, jcmalvergessen solle. . . Wan wünsche undt verrxll) etwas; nutzen tönten, so würdenE. L. nndt derv lieben ahngehörigen so vollkommen glücklich sein, alß E.L.es selbsten wünschen mögen; ich aber würde mich glücklich schützen, wennmich der friede die frewdc zuwegcn brächte, E. L. auffznwarten; wie wolleich E. L. ein Haussen verzichten, denn seydcr 7te halb fahr können sich wollviel bcgebenheitlen zutragen, wie die teütschc eommockiautou alß pflegen znsagen. Ich Hab E.L. so viel zu sagen, welches sich nicht schreiben lest, daßes mich deucht, daß ich gantz auffgcblasen davon bin, aber was hilffts, ichmuß gcdult haben. . .
Indem Printe OsorZs von Oouswarollch beh E. L. sein wirdt, somuß ich noch sagen, daß es mich frewdt, daß die Königin sein fraw mutterchübel auffgcnohmen, daß man sich zn Zelle aufs ihn gespitzt hatt, denn derhochmuht dicßer zotll) ist gar zu groß, daß sie will, daß ein Königssohnundt bruder ihr basterlein^) nehmen solle, zur umitrosseu woll, aber zur ge-mahliu, das werc zu grob, undt dazu dint mein patgench beßer.
Indern ich E. L. brieff uberlesc undt darin sehe, daß E. L. sagen,was die esprits äolioats sagen würden, wenn sie sehen undt lesen sollen, daßmir E. L. „von einem thron auß schreiben, so man met verlöff met verlöffkackstnl nennt," so weiß ich woll eine possirliche iüstori hirvvn, so hir Vor-gängen, welche ich E. L. gerne sagen wolle, aber ich darsss nicht wagen,denn meine briesfe gehen nicht sicher genung undt wenn man es erfahrenwürde, käme ich in die kücheff, drumb umb meiner Mutation zn widerstehen,so will ich von waß anders reden undt sagen, daß E. L. sich woll nichtbetrügen, wenn sie glauben, daß ich noch alß gutt teütsch bin, denn das istwoll wahr, undt dießelbe llisolotto, so ich vor dießem geweßen, werde ichauch woll biß ahn mein endt verbleiben, weilten ich ja in den 7 fahren hernicht verendert bin. Daß ouoloch patsch umäaullo) vor keine hertzogincrkehnen will, daran haben J.L. groß recht undt kan woll kein mcnsch ver-
h --- vosux. h Sohn des Königs Friedrich Hl. von Dänemark, h Sophie Amalie(Schwester des Herzogs Ernst August), h Eleonore d'Olbreuse. h Sophie Dorothee (spätereHerzogin v. Ahlden). — Am 21. Oct. 1677 schreibt die Herzogin Sophie an den Kurf. KarlLudwig: „I/sxtrait äss uouvsllss äs karis touokaut Is inai'ings pustsuäu äu t?iuiosOsorgo äs OsuusruaiP (mit Sophie Dorothees n pris son oriZius äs Lslls urssms; il nssts imprüms äaus Iss garsttss ä'^mstsrämu, ssorit ässsus „Dut llraugusriok". äsl'ouvvzmis nlvrs ä InRs^us msrs äs Dsuusmaro, gut ms kt 1a graos äs urs rsspouärs,gns 8. Ll. ns orozroit xas gu'il ^ avoit äss Zsus asss 2 taux pour prstsr tozr a osttsuouvslls. I,a äams ä'üarliourA prsuä plaisir a tairs oourir oss bruits pour su äouusrsuv^ L ä'autrss"; vgl. Public, a. d. Kgl. Preuß. Staatsarch., 26, S. 306. °) Die Tochterder Herz. Sophie: Sophie Charlotte, h „in des Teufels Küche", h Herzog Ernst August.") Herzogs Georg Wilhelm. *°) Eleonore d'Olbreuse.