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1 (1891)
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kranckhcitt gehabt. Ich glaube auch vestiglich, daß Nonsiour, papa, E. L.uudt onolo mich eher vom fieber geholsfen undt wider zu meiner vollkommenengesundheitt gebracht haben, alß mrs. llrn/o, llnvlnv, "llissot uudt L8prit,undt glaube, daß die freüde, mich von obgemclten belauert zu sehn, mehrmeine miltz Purgirt hatt, alß die 72 olistior, die mir letztere haben gebenlaßen. Die unerhörte mengte Menschen, so täglich zu mir kommen sein,haben mich verhindert biß aufs heütte, zu antworten; hernach bin ich nachhoff sgegangens, da seindt alle abschidt 8 gantzer tag nach einander kommen,welche alle nach der nrweo gangen; dabey stehet man hier erstlich ninbhalb 11 aufs, gegen 12 geht man in die meß, nach der meß schwctzt manmitt denen, so sich bey der meß infnnden; gegen 2 geht man zur taffel;nach der taffel kommen elamans; dicßes wehret biß umb halb 6; hernachkommen alle manßlcütte von guallitot, so hir sein; dan spilet Nonsiour ä1a bassotte^) undt ich muß ahn einer andern taffell auch spillen, damittalle, die da sein, hin undt her gehn können, oder ich muß die nberichcn indie oporn führen, welche biß 9 wehrt. Wan ich von der opora komme, danmuß ich wider spillen biß umb 10 oder halb 11, dan zu bett. Da könnenE. L. drucken, wie viel zeitt mir überig blieben. Hinsüro aber werde ichfleißiger sein. Den zukünfftigen Sambstag gehn wir nach 8t. 6Iou, alwoich nicht so viel geselschafft haben werde, so mich ahn schreiben verhindern wirdt.

8. Vorsaillon den 22. ^.UAUsti 1675.

... Ich muß bekenen, daß ich (dießes aber sey unter unß gesagt)mich eben nicht Hab betrüben können über die schlagt, so der marschalck äo6rogui2) gegen onols undt pato verlohnen hatt^). Ich Hab zwey dolleHeyligen, welche den gantzen tag ein gerass mitt trummeln machen, daß manweder hören noch sehen kan; jedoch ist der elftes seyder 14 tagen etwas;stiller geweßen, denn es seindt ihm in der zeit 5 zahne durchgebrochen,worunder die augenzahne mitt begriffen sein. Dießen herbst wirdt mau ihnendtwehnen, denn er frist ein groß stück brodt auß der saust wie ein bauer.Der kl e in s tes ist noch stärcker alß er undt sengt schon ahn, ahm lcitbandtzu gehen undt will springen wie sein brüdergen, ist aber noch alß grindig.Aber ich drucke, daß es gennng ist von den bürschen gesprochen. . .

Ich bin woll sehr verwundert geweßen über den hcüratt, so derxrosiäont Uninsi-Ztoin«) gethan, scheint woll, daß die heüratt in dem Himmel

h Vgl. S. S,-N. 8. -) Marschal Franq. Josephe, Marquis de Crequi. h Am

11. Aug. 1675 siegten die Herzoge Georg Wilhelm u. Ernst August von Braunscbweig-Lüneb. über die Franzosen unter Marschall Crequi an der Conzerbrücke (Saarbrück). 0 Alex-andre Louis, Duc de Valois. Philipp (II), Duc Le Chartres. *h Georg Christof v. Hammcr-stein-Equord hatte, nach d. Tode seiner ersten Gemahlin Anna geb. v. Sehstedt (Wittwe des Geh.R. u. Hofmarsch, v. Feuerschütz), am 30. Mai 1675 Anna Hedwig v. Peutz geheirathet.