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Neben ihr zieht Gevögel zum Leichenmahl. Wahrscheinlichgehört in diese Tage auch noch Gottfried von Bouillonnach errungenem Siege. Die Grundstimmung in diesereigenthümlichen Composition ist befriedigte Seligkeit überdas Glück, sich in Besitz des Landes zu wissen, in demeinst der Heiland gewandelt ist. Selbst die Gefallenen imVordergründe zeigen in den erloschenen Zügen das freudigeGottvertrauen, das sie im Sterben empfanden. Wie innigbeugen sich die Lebenden zu den Verwundeten, denen sieStütze und Hülfe gewähren! Wie freundlich lösen sie den Ge-fangenen die Fesseln! Wie wohlwollend bringen sie denVerschmachtenden Speise und Trank! Zugleich verkünden lauteTrompetenstöße den gewonnenen Sieg; indes; die Kriegerdas Schwert in die Scheide stoßen. Mitten zwischen denGruppen kniet Gottfried mit der heiligen Lanze und betet,während Peter von Amiens neben ihm einen Lobgesangzum Himmel erhebt. / Hieran schließt sich noch Heinrich IV.,der dem Erzbischof Hatto von Mainz in kniender Stellungden Kaisereid leistet, um Krone und Mantel zu empfangen.Drei aus Rudolf von Habsburg bezügliche Darstellungenwerden wir später betrachten, wenn auch die eine oderandere schon in Düsseldorf entstanden ist. In gleicherWeise kommen wir noch auf andere Darstellungen zu spre-chen, welche der Künstler in Frankfurt als Staffeleibilderbehandelte. Es sind Daniel in der Löwengrube, die Auf-findung der Leiche Gustav Adolfs nach der Schlacht beiLützen, welchem er auch noch eine andere unausgeführteDarstellung widmete, auf der wir das herrenlose Roß desSchwedenkönigs durch das Schlachtgetümmel fliegen sehen,sowie der heilige Martin, welcher einem Armen die Hälfte