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niedcrhält, sondern das ihn vom Scheitel bis zur Sohledurchwärmt, erhebt und zum Helden macht. — Ist nunaber Frische und Stärke des Ganzen unverkennbar, somacht in der Ausführung das Saubere, Sorgfältige, Zarteeinen um so wohlthätigern, unzweideutigem Eindruck." —In dieser Weise urtheilte Gruppe ganz objectiv. Er wußtenicht, daß er die Arbeit eines sechzehnjährigen Jünglingsvor sich hatte. ^
Die nächsten drei Jahre finden wir Rethel mit einemfigurenreichen Bilde beschäftigt, das ihm endlose Arbeitmachte, und wobei er erst recht tief empfand, wie schwerdie Kunst sei. Der Gegenstand desselben war gleichfallsder Geschichte des heiligen Bonifacius entnommen und stelltedenselben als Prediger des Evangeliums unter den blondenGermanen dar. Der Heilige steht auch hier wieder aufeiner Erhöhung neben der abgehauencn Eiche, links hinterihn: erblickt man seine Jünger, während im Vordergrundein germanischer Priester nachdenklich von dannen geht.Rechts aber ist die junge Gemeinde, die aus Greisen,Kriegern, Weibern und Kindern zusammengesetzt ist, sichtbar.Nachdem sowol das erste wie das zweite Bild vom Kunst-verein für Rheinland und Westfalen angekauft und ver-lost worden war, versuchte der Künstler noch ein drittesBild aus demselben Cyklus, der ihm überhaupt zu einerReihe von jugendlichen Kompositionen gedient hat. Dasselbebehandelte den heiligen Bonifacius, der aus dem Holzeder gefüllten Wodanseiche eine Kapelle bant. Der deutscheApostel steht mitten unter unfern ehrbaren Altvordern undzeichnet mit dem Bischofsstäbe den Aufriß des zu errichtendenKirchleins in den Sand. Seine priesterlichen Begleiter