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stammen und vielfach mit denen zusammenfallen, die bald nachder Ausfertigung des Testaments tatsächlich von Halle nachMainz überführt worden sind, wie uns ein im GermanischenMuseum erhaltenes und von Bösch veröffentlichtes Inventariumvom 10. März 1540 lehrt 1 ). Es findet sich darin in der thateine ganze Anzahl von Gegenständen, die Albrecht durch seinTestament dem Mainzer Domstift vermacht hatte. Der grossegrüne gewirkte Teppich, der am Charfreitag vom Martins-chörlein nach dem hohen Chor des Mainzer Domes zu gelegtwerden soll (Testament S. 165*), kehrt auch im Inventariumvon 1540 (Mitteilungen S. 148) wieder, die Zahl der gewirktengoldgrundenen Tücher oder Gobelins mit Darstellungen desLebens und Leidens Christi ist von 8 (Test. 168*) auf 10 ge-stiegen (Mitt. 149j, während 9 andre von Goldfäden durchzogenesammetene Tücher, 4 Totentücher und ein Stuhlgezierd fürdes Erzbischofs Stuhl sich in beiden Urkunden gleichmässigvorfinden (Test. 168*, Mitt. 149 u. 152). Die im Testament(S. 167*') beschriebenen 3 Himmel und die gleichfalls be-schriebenen (S. 170*) 4 Tafelgemälde — darunter das Diirer’sche— sind im Inventar allerdings nur summarisch aufgeführt,doch ist die Übereinstimmung der Zahlen zu auffällig, als dassan der Identität der Gegenstände beider Verzeichnisse ge-zweifelt werden könnte. Umgekehrt verhält es sich mit zweiweissen, schön gestickten Altarpallen, die im Inventar genaubeschrieben, im Testament nur der Zahl nach angegeben sind(Test. 167*, Mitt. 148). Vollkommen sicher ist die Gleichheitder Gegenstände bei der in beiden Aktenstücken wiederholtenErwähnung zweier Reliquien des heiligen Moritz, seiner goldenenFahne und seines Kinnbackens (Test. 166*. 167*, Mitt. 147),desgleichen der 8 silbernen Leuchter, von denen je ein Paarvon gleicher Höhe ist (Test. 167*, Mitt. 147) und der 3 Peli-kane von gezogenem Gold und Silber (Test. 168*, Mitt. 152).Auch das ,.ganz silberne Geliäus“ zur Aufbewahrung derMonstranz mit dem Sakrament (Test. 167*) dürfte mit demSakramentsgeliäus des Inventars (Mitt. 132), und der silberne
Moritz-Kinnbacken, dazu ist ein silbernes Kästlein mit dem Sudarium be-sonders zu erwähnen, das zweifellos aus Halle stammt. Beilage .‘10.
1) Mitteilungen aus dem german. Nationahnuseum 11 123 ff. Cf. dazuTerey S. 32.