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Cardinal Albrecht von Brandenburg und das Neue Stift zu Halle : 1520 - 1541 ; eine kirchen- und kunstgeschichtliche Studie
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von Silber, durch welche die Verklärung Christi und seineAuferstehung, sowie, die Krönung Mariä dargestellt werden(L. 0. II, 13. 39. III, 16.; Hirtli 81. 19.). Der Särge undSärglein gab es 40, und rechnen wir dieKästlein nochhinzu, die in der that, wie'wir bereits an einem Beispiel ge-sehen haben (Kap. III, S. 167), nicht immer von den Särg-lein geschieden werden, so kommen wir auf 60, ungerechnetdie in denUnterscheidungen am Hochaltar aufgestellten! An-nähernd erreicht wird diese Zahl von den 53 Monstranzen undMonstränzlein, die, fast durchweg gotische Formen aufweisend,aus Silber bestanden und vergoldet waren, nur 2 waren auspurem Golde und 2 aus Alabaster gefertigt. Dazu kommenandre kirchliche Geräte von verscliiedner Form, die als silberneoder goldenePacems (an Zahl 8) oderPacificale (4 Stück) beides identisch mit den sogenannten Oscula pacis, denKusstäfelchen, alsViaticum (solcher giebt es 2) oder alsKleinod in Gestalt eines Knopfes (5) aufgefiihrt werden,auch 9 Büchsen, 4 davon aus Elfenbein, werden angegeben,während sicli an Kelchen, die zugleich als Keliquienbehälterdienen, nur 3 vorfindeu. Silberner, meist vergoldeter oderdochmit anhangendem vergoldetem Salvator geschmückterCrucifixe und anderer Kreuze giebt es 15 (einschliesslich desAndreaskreuzes, V, 10.), 3 sindganz golden und 4vonPerlenmutter geschnitten, eins besteht aus roten Korallen undein grosses krystallenes, in dem sichnoch ein Kreuz vonlauterem Golde befindet,, ist in vergoldetem Silber gefasst.Gross ist auch die Anzahl derTafeln, meist von der Formkleiner Altartafeln, zum teil aber auch von der einfachenGestalt der alten Elfenbeintäfelchen, deren unser Verzeichnisauch.zwei (I, 32. 58.) aufführt, während die Mehrzahl (17) ausEdelmetallen (Silber, meist vergoldet, und reinem Golde) be-steht, die übrigen (13) aber gemalt, gestickt, mit Sammet undAtlas überzogen odervon Cameen geschnitten sind. Weiterwären von kirchlichen Gegenständen etwa noch die 7 Plenarien(s. Kapitel III, S. 226) und 4 Fahnenstäbe und Fahnen-kreuze zu nennen. Von den beliebten Symbolen auf ChristiTod, dem Pelikan, der sein Blut für seine Jungen hingiebt, unddem Phönix, der sich verbrennt, um desto herrlicher aus denFlammen hervorzugehen, waren grosse silberne Bilder vor-