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Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
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Geschichte der Heraldik. Anhang.

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vor geschriebeus Kaupars vom Rosenharth und sinesehlichen Vatters selig, und irs Vordem Wapen also:im Schilt dry rote Rosen in ainem wifen Feld, und uffdem Helm ain wife Hannenbrust mit ainem gelwenSchnabel, und dess vorbenenten Raupars von Rosenharth«blich Vatter fälig was genant Cunrat von Rosenharth,fm ehliche Mutter, die noch lept, ist genant Ress vonWonbrechts, die och ain rechte vom Wonbrechts ist,Und derselben Resen von Wonbrechts Wapen sind also,im Schilt dry schwartz Griffen-Klawen in ainem wifenFeld, und uff dem Helm ain schwartzn Griffen - KlaweUnd das alles so hievor geschrieben stät, ze offem undWarem Urkund, han Ich obgeschrieben Johanns Truch-säss ze Waltpurg Min aigen Insiegel gehenckt an die-sen Brieff, der geben ist an dem nächsten Donnerstag^or Sant Georien-Tag, nach Christi Gehurt, drüzehen-hundert Jär, und darnach in dem nun- und nüntzigsstenJare.

48) Zeugniss des Haintz vom Ränfs, vom Auf-fahrtstag u. H. des gleichen Jahres.

Ich Haintz vom Ränss, thun ze wifend Fürsten,Herrn, Rittern und Knechten und allen den die diesenBrieff lesend oder hörend lesen, dass Raupar vom Rosen-harth von Vatter und von Mutter ein WohlgebohrnMann ist, und Wappens-Genofs ist und fin Vordem denSchimpff und den Ernst gesucht hand, als gut Ritterund Knecht heilich thun follen, und ist mit Namen indem Schild dry roth Rosen in ainem wifen Feld, unduff dem Helm ain wifs Hannenbrust mit ainem gelwenSchnabel, und da Kayser Carl ze Rom inziehen wolt,und sich da wolt lassen krönen, dass do Herr Hanssvom Rosenhartz in feinem eigen Wappen ze Rom mitdem Kayrer ufs- und in zog, unanfprechig finer Wap-pen. So ist Mir ze wisend, dass fin öhn von finer Mut-ter ein Schenck von Wonbrechts den man hiess Burgoldvon Tennin arckt, zu dem H. Grab in Ritterschafft fuhr.So ist mir mehr ze wisend, do der Hertzog Albrechtvon Ostenrich vor Zürch lag, do waren zween vomRosenhartz och mit Ihm davor: So ist Mir ze wisend,dass sin Fründ von siner Mutter, die von Wonbrechtsoy Marckgraff Ludwigen in der Marck sinen Krieghülfen trieben, als gut Ritter und Knecht Ihrem HerrnIhren Krieg billig tribn fond '): So weiss ich, dass dievom Rosenhart Erb- und Mannlehen liehend und niegehört han dass Sie ze Schwaben in dem Land vonkeinem Dienst-Herren je Lehen genommen haben. Unddess ze wahrem Urkund fo hencke Ick vorgenanndtHaintz von Ranfs min aigen Infiegel an diesen Brieff,der geben ist an dem Ufarth Abend unfers Herrn, AnnoDomini M.CCC.LXXXXVIIII.

Urkunden ähnlichen Inhalts stellten ans:

1) Hanfs Hethrer, Herrmann von Löwenegg, Ulrichvon Humbraetzriedt, und Hanfs von Mosehain.d. d. Walsee am nächsten Sontag nach LeonisPapae Ao. 1399.

2) Graf Friederich von Hohenzollern, dd. den näch-sten Dienstag nach dem Sontag MisericordiasDomini Ao. 1399.

3) Graf Friederich von Hohenzollern, Thumherr zuStrassburg, und Graf Ostertag von Hohenzollern,der Aelter sein Bruder, dann Graf Friederich vonHohenzollern der Schwartz Graf und Graf Oster-tag der Jünger, sein Bruder, s. eod. dato.

4) Hanfs von Homstein von Schatzberg, s. d. dennächsten Dienstag nach St Ambrofii Tag Ao. 1399.

5) Friederich von Friberg, gesessen zu dem Ifenberg,s. d. am Donnerstag, als unfer Herr ze Himmelfuhr, Anno 1399.

6) Frick von Elenhoffen, s. d. Einhoffen am nächstenDienstag vor St. Georgeutag Anno 1399.

7) Töltzer von Schellenberg s. eod. d.

8) Frick von Lochen, s. d. am Sontag vor St. Georgen-tag Ao. 1399.

9) Dietz der Horber s. d. Dienstag vor St. Georgen-täg Ao. 1399.

10) Dieppold von Lutrach, und Heinrich Vogt vomLutpoltz von Sumerau, s. d. am heiligen zwolffBothen-Abend Philippi und Jacobi Ao. 1399.

11) Peter von Haffnegg, s. d. Montag vor St. Georgen-tag Ao. 1399.

12) Ulrich von Hörningen, Ritter, s. d. Donnerstagvor St. Georgentag Ao. 1399.

13) Burgermeister und Rath der Stadt Lindau, s. d.Montag vor St. Georgentag Ao. 1399.

14) Graf Wilhelm von Montfort s. d. Dienstag vorGeorgentag Ao. 1399.

15) Burck von Willer s. e. d.IG) Conrad von Willer s. e. d.

17) Heinrich von Stain s. e. d.

18) Burckhardt von Lochen s. e. d.

19) Walther von Löwen berg s. d. Mittwoch vorSt. Georgentag 1399.

20) Hanfs von Löwenberg s. d. Sonntag vor St. Georgen-tag 1399.

21) Cunrad von Löwenberg der Jünger s. d. Rothen-fels am St. Georgentag 1399.

22) Volckharth von Ow, Ritter, s. d. Zinfstag nachdem Sontag Misericord. Domini Ao. 1399.

[Wurmbrand, Collectan. -Geneal. Histor. ex arch.Aust. infer. p. 3441 Oetter Wappenbel. V. S. 90.Lucius, Bericht v. Adel in Deutschi. S. 257.J

49) Wappenbrief für Hans Eberstorfer. 1399.19. April.

Wir Albrecht von gotes gnaden Herzog ze Oester-reich, ze Steyr, ze keamden vnd ze krain, Graue zeTyrol etc Bechennen daz für vns kam vns getrevr lie-ber Hans der Eberstorffer vnd bat vns vleizzigen, dazwir Im verleihen geruhten die uachgeschriben Wappendie also geuisirt sind von erst ain Schilt von zobel vndvon gold mit zwain flügen auz dem Schilt genommenauch von zobel vnd von gold getaut in pellunkh, wanvns die mit tod weilentn der Streitgreun war ledigworden, das haben wir getan vnd haben demselbenEberstorffer vnd seinn erben die egenan Wappen vonsundn gnaden gelihen vnd leihen auch mit diesem briue,was wir In von Recht daran leihen sullen oder mugen.Also daz sie die unfärbasser [nun fürbass ?] füren sullenvnd mugen, in allen Ritterleihen vnd erbern Sachen altWappen vnd land Recht ist vngeverlich. Mit vrchuntdicz briefs. Geben ze Wienn an Mitichen von 2 ) santJörgen tage. Nach kristi gepurd, drewczehenhundertiar darnach in dem Newnvndnewnczigisten Jare.

[Mitgetheilt von M. M. von Weittenhiller im Jahr-buch Adler IL 113.]

50) Der Römische König Wenceslaus verleiht demErzbischof Albrecht von Magdeburg und dessen Nach-folgern den Reichsadler, in ihren Schilden und Bannernzu führen. 10. Aug. 1400.

Wir Wentzlaw von Gots Gnaden Römischer Kunig,zu allen Zeiten Merer des Reichs und Kunig zu Beheiin,Bekennen und thun kund öffentlichen mit dissem Brive,allen den die yn sehen oder hören lesen, das wir habenangesehen stete trewe und mergliche Dinste, als unsund dem Reiche, der Erwirdige Albrecht Ertzbischovezu Meidburg unser Fürste Rate und lieber Andechtigeroffte und dicke nützlichen und williglichen getan hat

1) sollend.

2) wohlvor"