Druckschrift 
Geschichte der Heraldik : Wappenwesen, Wappenkunst, Wappenwissenschaft
Seite
548
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

548

Geschichte der Heraldik. III 4.

(1573-1617), Wolfgang Dietrich v. Raiteuau Erzbischofv. Salzburg (1587-1612). Die Wappen sind sehr zier-lich gestochen, aber ohne Ueberschriften.

Des M. Andreas AngelusHolsteinische Chronica,darinnen ordentliche warhaftige Beschreibung der Ade-lichen Geschlechter beueben derselben Wapen, Stamm-Register vnnd Bildnissen" etc. erschienen im J. 1597,ist als ein Wappenbuch der Holsteinischen Geschlechterund Städte anzusehen.

New Stammbuch vnd Beschreibung des Vralten,Königlichen. Chur- und Fürstlichen, etc. Geschlechtsvnd Hauses zu Sachsen, In welchem Witekind der Grossegenandt, letzter König vnd Erster in seinem Geschlecht,des Römischen Reichs Fürst vnd Hertzog gewesen.Vom Jahr für Christi Geburt 90 biß auff die zeit, dasich der Hochloebliche Stamm der Hertzogen vnd Chur-fürsten zu Sachsen, etc. in zweene Este getheilet. Mitalten Bildnussen etc. Hiertzu sind kommen Sächsische,Meissuische vnd Thüringische Prouintz Wapen, mit kur-zem fleissigen Bericht, von derselben Alter vnd Her-kommen etc. Gestellet durch M. Petrvm AlbinvmChurf. Sächsischen Historicum vnd nunmehr continuirtdurch Matthaevm Dresservm D. Leipzig. Gedruckt durchAbraham Lamberg Anno 1602 (465 S.)

S, 205: Erste Ordnung derjenigen Chur vnnd Fürst-lichen Sächsischen Proviutz Wapen, so die fürnembstenvnnd Reichslehen sein , wie dieselben im grossen odergantzen 1 Wapen zusammen gemahlet werden.

S. 439. (Nachwort des Buchdruckers):dieweil jhrviel gefunden werden, welche lust haben diejenigenFiguren, Bilder und Wapen, so sie in den Büchern fin-den, entweder selbst, für die lange weil, auszustrei-chen, oder andern iiluminiren zu lassen vnnd doch dauonofftmals abgeschreckt werden, das sie nicht wissen wiedie Personen .... machen, auch den Wapen jhrnrechte Farben geben sollen." (Es folgt die Anweisungzum Coloriren .

Schweytzer Cbronick: Das ist Beschreybuuge Ge-meiner loblicher Eydgnosschaft Stetten, Landen, Völckervnd dero Chronickwirdigen Thaaten: Beneben vorbe-schribner Gelegenheit Europe , vnd kurtzverzeichneterfleissiger Histori Teutschlands, Franckreychs vnnd Ni-derlands: Alles mit schönen Landtafeln, der Stetteu,Fläcken vnd Schlachten contrafacturen, vilen Königl.Fürstl. vnd Adelichen alten Waapen vnd Genealogiengezieret: Erstlich durch H. Johan Stumpfen in XIII.Büchern beschriben: folgends durch H. Johan RudolphStumpfen an vilen orten gebesseret, gemehret vnd vonAnno 1548 biß auf das 1587 continuirt: an jetzo aberbiß auf das gegenwirtige 1606. anßgeführt. Sampteinem volkommeneu hierzu erforderlichen zweyfacheuRegister Getruckt zu Ziirych bey Johans WolffenM.D.CVI. (fol. 770 Seiten)

Dieses Werk dürfte wegen der grossen Menge vonWappen, welche es enthält wohl unter die Wappenbücherzu rechnen sein.

£jeffifdjes JDapenbudj: barinnen audj bte dürften 3Ufjeffen, fo in 593 3 ar ! ren Don Ludovico I. Barbato bigauff unfere jetjt löblidj Xegterenbc dürften unb E)errn £.IKoritjen I , £. £ubmig IV. bas löbliche Jürfientrmmb Ref-fen regieret, befdjrieben Dnb abgebilbet jeinb. Sampt an>gehörigen (Sraff: rmb Ejerrfdjaften, JlngeroamMen, £cbn(Sranen, 21belid;er Xtttcrfdjafft, in cnb ausgefeffenen £eb,n=mannen, audj alter Stabte tfapen. 3 rt foldje .form ge=febnitten nnb publicixet burdj tPiIb,eIm ÜJeffel, 3. $.<S. beftalten Budjtrucfer onb JormfAneiber vi Caffel,3m 3ab,r MDCXXI. 8°.

Einleitung: Relation: Erzehlung vnd Lobspruch desFürstlichen Stambs vnd Geburts linea der Durchleuch-tigen, Hochgebornen Fürsten vnd Herrn, Landgravenzu Hessen, etc. Wie dann auch des Herkommens vndNutzbarkeit der Wapen, Schild, Helm vnd Deeken, aller

loeblichen Regierung vnd Ritterschaft, Vber das Hessi-schen VVapenbuch Wilhelmi Wesselii (1. Jan. 1621).

Als Verfasser ist unterzeichnet: Hermannus F a-bronius Moseman, Diener Gottes im H. Predigamptzu Eschwege an der Werra P. C.

Ziem IDapen>Sud;: bariniten bes Ej. Hötn. Hetdjs Seilt'fd?er Hation b,ob,er potentaten, dürften, Ejcrren unb 21belS'perfoneti, audb, attberer Stänbt unb Stätte IDapen an bergatjl 3320 beneben tbrai Sd;ilt unb £jelm>KIeinotcn, mit be>fonbern ^leig erfunbiget unb uff Kupfferftüef 3um Knie?oerfertigt burdj 3 or t ann Sibmadjern t>ott Zlürnberg,bergleidjen oor nierjmals ausgangen. Don mefyrent 3 n "'fjalt bajj ganzen XDercfs ftnbet man notb,n>enbigett öcridjtuff riolgenben Blatte. Norimbergae, Sumptibus AuctorisCIOIDCV. Cum gratia et privilegio Sac. Caesareae Maj-ori. 40. (226 Tafeln).

Ztetuen IDappcn-Sudjs II. (Eljetl, barinnen bes Sji. S8«mifdjen Beicr/s teutfdjcr Kation i;ob,cr potentaten, fürften,(Sraoen, Jreyen, Ejerrcn, Httter unb von 2lbel, and; etlidjeralten (Erbaren patricien etc. IDappcn, an ber §ab.I bey2400, berteben ifyrcn Sdjilb unb £)elm Kfcinoben, aud?bereit 3u gehörigen jarben mit fonbcrbab,rcn Jlctfjalfo auff Kupfferftüef in (Erucf nerfertiget burdj 3°'i annSibmadjcrn. Norimbergae Sumptibus Auctoris MBCIX-(164 Kupfertafeln).

Unter denen Förderern des Unternehmens werdengenannt:

Johann Georg von Werdenstein, Fürstl. Eichstädti-scher Rath, Senior daselbst und Domherr zu Augs-burg;Wilhelm Bernhard von Friedesheim zu Lengenfeld,

Kaiserl. Regimentsrath.Carl Ludwid Fernberger zu Egenberg und Hochhauss,

Erbkämmerer in Oesterreich ob der Enss.Osswald Gabelkover, Medichiae Doctor und Fürstlich

Württembergischer Archiater').Johann Peter Heintzel von Degerstein 2 ).Christoph Senft von Sulburg.Johann Sigmund Brecht von Hohenwarth.JohaDn Friedrich Faust von Aschaffenburg ').Bernhard Praetorius, Nürnbergischer Syndicus.Dem ersten Theile ist ein umfangreicher Text bei-gegehen, welcher die Anweisung zum Coloriren enthält-In dem zweiten Theile sind die Farben auf den Tafelnseihst mit Buchstaben bezeichnet

Diese beiden Theile sind die einzigen, die derAnfänger des Werkes in eigener Person herausgegebenhat. Johann Sibmacher ist am 23 März 1611 gestor-ben. Seine Erben veranstalteten im Jahre 1612 eineneue Auflage der 2 Theile; bei dieser Gelegenheitwurden auf die Tafeln des I. Theils die Farbenabgabenmit Buchstaben nachgetragen und der besondereimlesen verdrüssliche" Text weglassen.

1) Der bekannte württembergische Historiker, t31. Decbr. 1016 im 78. Lebensjahre. Seine handschrift--lieh hinterlassenen Collectaneen werden heute noch ge-schätzt.

2Johann Peter Hainzel .... war auch ein gros-ser Liebhaber der Geschichte, er hat sich Nachrichtenvon den Geschlechtsregistern und Verbindungen dervornehmsten und edelsten Häuser in Europa und vondem Ursprung der Wappen gesammelt, deren der g e "lehrte Franzos Peirescius in einem Schreiben an denRector Ehinger gedenket, von welchen ich aber weite*nichts erfahren habe. Er ist zu Savonna bei Genualedig gestorben und liegt daselbst begraben." Paul8tetten, Geschichte der adelichen Geschlechter in derfteyen Stadt Augsburg. Augsburg 1762. 4°. S. 229.

3) Der erster Herausgeber der Fasti Limpurgenses-